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Auch ohne Geldspritze in eine neue Film-Ära

Auch ohne Geldspritze in eine neue Film-Ära

Das Land unterstützt Kinos in Orten unter 20.000 Einwohnern bei der Umstellung auf digitale Technik. Zu spät kommt das Förderprogramm für das Eifel-Kinocenter in Prüm, das bereits vor einem Jahr kräftig investiert hat.

Das Land Rheinland-Pfalz will kleine Kinos finanziell stärken. Dazu würde auch das Kino in Prüm zählen, doch die Besitzer Daniela und Theo Riewer haben bereits vor einem Jahr in die neue Technik investiert. Nun bekommen sie vom Fördergeld nichts ab. Das Ehepaar Riewer empfindet das als ungerecht.

„Ich kann es noch nicht fassen“, sagt Daniela Riewer vom Eifel-Kinocenter empört. Seit 25 Jahren betreiben ihr Mann Theo und sie das Kino in Prüm. Doch das Jubiläum ist ihnen durch die neuen Nachrichten vergällt. So haben sie im November vergangenen Jahres die analoge Filmrolle gegen die digitale Technik ausgetauscht. Doch damals gab es noch keine Landesförderung. Nachträglich will ihnen auch keiner mehr etwas bezuschussen.

„Um gefördert werden zu können, müssen die Kinobesitzer erst einen Antrag stellen und die Bewilligung abwarten. Bereits getätigte Investitionen können nachträglich nicht mehr berücksichtigt werden“, sagt Miriam Lange von der Pressestelle der Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion Trier.