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Auf oder zu? Kommentar zur Öffnung der Außengastronomie in der Eifel

Kommentar : Auf oder zu – keiner blickt mehr durch

Was interessiert mich mein Geschwätz von gestern, scheint das Motto der Ministerrunde zu sein, die immer wieder  neue Änderungen der Corona-Verordnung beschließt. Die Neufassungen kommen in einem so rasanten Tempo, dass heute schon niemand mehr durchblickt, was gerade gilt.

Die Freude der Gastronomen, ihre Terrassen wieder öffnen zu dürfen, verpuffte schneller, als sie aufkommen konnte. Denn jetzt darf nur draußen Platz nehmen, wer einen negativen Test vorweisen kann. Und einigermaßen kälteresistent sollte man auch sein.

Wenn der Inzidenzwert wieder über 100 steigt, gibt es alles wieder nur zum Mitnehmen. Da muss man nicht lange in die Glaskugel gucken, um zu wissen, dass wohl nur wenige, wenn überhaupt, Gastronomen unter diesen Umständen öffnen werden.

Die Cafés haben es da zwar etwas einfacher. Doch es werden keine Massen sein, die sich testen lassen, nur um draußen eine Tasse Kaffee serviert zu bekommen. Und Shoppen ist auch schon wieder nur mit Termin möglich. Vor lauter „Auf“ und „Zu“ weiß bald niemand mehr, ob er sich überhaupt auf den Weg in die Stadt machen soll oder nicht doch besser gleich zum Supermarkt fährt, wo ja alles so problemlos möglich ist.

Diese ungleiche Behandlung darf so nicht weiter fortgesetzt werden.

s.glandien@volksfreund.de