Auf zu neuen Ufern

Die Schönecker sind dabei, ihre Zurückhaltung abzulegen. Ganz offensichtlich wach gerüttelt durch den bevorstehenden Abzug des Raiffeisenlagers, möchten sie es nicht mehr hinnehmen, weiter von ausgesprochen rührigen Gemeinden wie Bleialf und Waxweiler abgehängt zu werden. Denn dort wurde, ganz im Gegensatz zu Schönecken, in den vergangenen zehn Jahren in vorbildlicher Weise Ortskernsanierung und Strukturverbesserung betrieben. Im Gegenzug hat man an der Nimsschiene tatsächlich nur ein eher bescheidenes Dasein gefristet. Nachdem sich erst kürzlich Schöneckens Ortsbürgermeister Paul Ludwig öffentlich echauffiert und Strukturverbesserungen angemahnt hat, steigt nun der Gewerbeverein zu. Mit der Nimstal-Schau möchten die Kaufleute zu neuen Ufern aufbrechen und ihr Image endlich aufpolieren. Dabei gilt es für den Ort, sich bei der Gelegenheit über Eierlage, Ausstellungen und Vereinsaktivität hinaus als lebendige und leistungsstarke Kommune darzustellen. Deshalb ist Fakt: Die Nimstal-Schau und das gleichzeitige Ablegen des Graue-Maus-Images werden dem Burgflecken spürbar gut tun. m.reuter@volksfreund.de