Aufregung im Postamt

BITBURG. (har) Fast drei Stunden lang war die Mötscher Straße in Bitburg am Montagmittag gesperrt. Grund: Im amerikanischen Post-Büro war ein verdächtiges Päckchen entdeckt worden.

Ein vermeintlich mit Sprengstoff gefülltes Päckchen, das im Post-Büro der Bitburger Housing aufgetaucht war, hat sich als harmlos herausgestellt. Um 13.26 Uhr wurde der Alarm im Post-Office der Housing ausgelöst. Mitarbeiter hatten zuvor ein Päckchen entdeckt, das ihnen verdächtig vorkam. Sofort wurden die für diesen Fall notwendigen Maßnahmen eingeleitet. Zum einen wurde die unmittelbare Gefahrenstelle geräumt, zu anderen sperrte die deutsche Polizei die Mötscher Straße zwischen Einmündung Südring und dem Kreisel an der B 50 ab. Ein Sicherheitsradius von 150 Metern rund um das Post-Büro wurde eingerichtet. Innerhalb dieses Kreises durfte sich niemand aufhalten. Gegen 15 Uhr untersuchten Spezialisten des US-amerikanischen Militärs das verdächtige Päckchen. Schnell stellten sie fest, dass die Postsendung keinen gefährlichen Inhalt hatte. Kurz nach 15 Uhr konnten dann Straßensperrung und Evakuierung aufgehoben werden. Schon mehrfach sorgten vermeintliche Sprengstoff-Funde in der Housing für Aufregung. Ende Februar 2001 verursachte ein herrenloser Koffer eine vierstündige Polizei-Aktion. Ein Angehöriger der US-Luftwaffe hatte damals auf der Grünfläche am Rand der Housing in Bitburg einen verdächtigen Gegenstand entdeckt. Der Inhalt des Koffers stellte sich als harmlos heraus: ein Videorecorder, ein Taschenrechner, ein alter Wecker, ein Ventilator-Flügel, Handschuhe, alte Decken und Kleidungsstücke.

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