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Aufsichtsratswahl sorgt weiter für Diskussionen

Aufsichtsratswahl sorgt weiter für Diskussionen

Nach der Aufsichtsratswahl bei der Generalversammlung der Raiffeisenbank (Raiba) Irrel am Dienstag gehen die Diskussionen weiter. Viele der 171 anwesenden Mitglieder hatten sich im Vorfeld Vollmachten nicht anwesender Mitglieder besorgt, so dass bei der Aufsichtsratswahl insgesamt 296 Stimmen abgegeben wurden: Eine überwältigende Mehrheit dieser Stimmen fiel auf Christel Bares und Alice Endres, die damit die altgedienten Aufsichtsräte Hans-Joachim Heck und Herbert Grüber in dem Kontrollgremium ablösen (der TV berichtete).


"Da wurde im Vorfeld gezielt auf Stimmenfang gegangen", sagt ein TV-Leser, der seinen Namen aber nicht öffentlich nennen will. Ebenfalls auffällig: Der schriftlichen Einladung zur Generalversammlung lag eine solche Vollmacht überhaupt nicht bei. Dennoch hatten am Dienstag zahlreiche Mitglieder die gleichen Vollmachten zur Hand - Zeichen dafür, dass das Schriftstück im Vorfeld erstellt und vervielfältigt wurde. Dass mit Vollmachten gearbeitet werde, sei zwar bislang nicht der Fall gewesen, stehe den Mitgliedern aber zu, betont Raiba-Vorstand Hans-Peter Bell.
Auslöser für die Abwahl von Heck und Grüber soll eine Abstimmung im Aufsichtsrat darüber gewesen sein, ob Vorstand Rudolf Krein höhere Bonuszahlungen zur betrieblichen Altersvorsorge bekommen soll. Der Antrag wurde knapp abgelehnt - ein Abstimmungsergebnis, das sich mit dem neu formierten Gremium durchaus ändern könnte. neb