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Auftrag für Oberweiser Straße in Stahl ist jetzt vergeben

Auftrag für Oberweiser Straße in Stahl ist jetzt vergeben

Während die beiden unteren Abschnitte der Oberweiser Straße in Stahl längst erneuert wurden, musste beim oberen Teilstück die Zuständigkeit erst durch das Verwaltungsgericht geklärt werden. In einigen Wochen soll es allerdings auch dort mit den Arbeiten losgehen.

Bitburg-Stahl. Lange haben die Stadt und der Erschließungsträger des Stahler Neubaugebiets Hammerwies II, die Grundbesitz- und Beteiligungsgesellschaft Schuh GdbR, darüber gestritten, wer für den Ausbau des nördlichen Abschnitts der Oberweiser Straße zuständig ist (der TV berichtete). Einen endgültigen Schlussstrich unter diesen Streit gezogen hat im vergangenen Sommer dann schließlich das Oberverwaltungsgericht Koblenz. Die Richter hatten entschieden, dass der Ausbau von der Schuh GdbR übernommen werden muss.
Der Unternehmer hatte daraufhin noch versucht, gegen dieses Urteil in Berufung zu gehen, doch wurde ein entsprechender Antrag vom Gericht als unbegründet zurückgewiesen.
Die Schuh GdbR ist damit in der Pflicht und hat deshalb zwischenzeitlich den Auftrag zum Ausbau des letzten Abschnitts der Oberweiser Straße an ein Bauunternehmen aus Bitburg vergeben.
Wie Willi Heyen, Ortsvorsteher in Stahl, erklärt, werde voraussichtlich nach Ostern mit den Bauarbeiten begonnen. "Es ist geplant, die Arbeiten in zwei Abschnitten auszuführen, um eine Vollsperrung zu vermeiden", sagt Heyen. Sowohl für die Anlieger als auch für die Busse sei so mit Ausnahme weniger Tage während der gesamten Bauzeit mit einer entsprechenden Umleitung die Erreichbarkeit gewährleistet, versichert Heyen. Soweit bei den Anschlussarbeiten kurzzeitig eine Änderung der Verkehrsführung erforderlich sei, würden die Betroffenen darüber rechtzeitig informiert. uhe