"Augenblick Natur"

Beim den Fotowettbewerb "Augenblick Natur!" der Naturparke Deutschlands ist das 10 000. Foto eingetroffen. Ziel ist es, die Vielfalt und Schönheit der heimatlichen Naturlandschaften aufzuzeigen und die Naturparke bekannter zu machen.

Schleiden. (red) Gerade in den oft recht tristen Februartagen kommt das 10 000. Naturparkbild im Fotoportal der Naturparke Deutschlands ganz recht. "Da freut man sich schon richtig aufs Frühjahr", kommentiert ein Besucher des Internetforums www.naturparkfotos.de das Foto, dem der Fotograf Herbert Esser den Titel "Die Farbe Lila" gegeben hat. Motiv Nummer 10 000 sind Küchenschellen, die im Mai 2006 im Deutsch-Belgischen Naturpark Hohes Venn-Eifel aufgenommen wurden.Im Deutsch Belgischen Naturpark Hohes Venn-Eifel ist die Küchenschelle Beispiel für die farbenprächtige Artenvielfalt der Kalkeifel. Der Deutsch-Belgische Naturpark bietet gemäß dem Slogan "Eifel - Lust auf Natur" mit seinen Landschaften von einmaliger Vielfalt eine Fülle von Angeboten zum Wandern, Radfahren und zum aktiven Naturerlebnis. Bei allen Aktivitäten stößt der Besucher immer wieder auf Zeugen der Geschichte in der Eifel: Höhlen aus der Steinzeit, herausragende Bauten der Römer mit der römischen Wasserleitung, über 100 Burgen, Schlösser und Klöster oder die heute ökologisch wertvollen Überreste der Westwallanlage. Für den Fotowettbewerb "Augenblick Natur!" wurde eigens ein Internetportal www.naturparkfotos.de eingerichtet. Ziel dieses Wettbewerbs der Naturparke Deutschlands, der bis September 2008 läuft, ist es, die einzigartige Vielfalt und Schönheit der heimatlichen Naturlandschaften aufzuzeigen und die Naturparke mit ihren verschiedenen Facetten einer breiten Öffentlichkeit bekannt zu machen. In einem Bildband wird eine Auswahl der Fotos aus dem Wettbewerb veröffentlicht. HINTERGRUNDKüchenschelle: Der Name Küchenschelle oder Kuhschelle bezieht sich auf die Form der Blüte, die an eine Kuhglocke erinnert. Die Echte Küchenschelle liebt einen sandigen, kalkhaltigen Boden und hat daher in Deutschland ihr Hauptverbreitungsgebiet auf den Kalkgesteinen der Mittelgebirge. Gefährdet ist die auf trockene Magerrasen und Licht angewiesene Küchenschelle einerseits durch Nährstoffeintrag durch die Landwirtschaft, andererseits durch Aufgabe der Nutzung durch extensive Beweidung oder Mahd. Als konkurrenzschwache Art verschwindet sie von ihrem Standort, wenn sie durch aufkommende Gehölze beschattet oder von stark wachsenden Gräsern unterdrückt wird.

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