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Ausbau der Fußgängerzone: Zwei Anbieter verlegen Breitbandkabel

Bitburg. Entgegen der Befürchtung einiger Anwohner wird beim Ausbau der Bitburger Fußgängerzone nicht nur die Telekom, sondern auch Vodafone/Kabel Deutschland Breitbandkabel in der Fußgängerzone verlegen. Damit bekommen die Anwohner einen alternativen Anbieter, über den sie im Internet surfen, telefonieren oder fernsehen können.

Bitburg. Die Anwohner in der Hauptstraße haben bald die Qual der Wahl: Mit dem Ausbau der Fußgängerzone verlegen zwei Telekommunikationsunternehmen ihre Kabel in den Sand unter das neue Pflaster. Die Telekom lässt Glasfaserkabel ziehen, Vodafone/Kabel Deutschland lässt dagegen Koaxialkabel verbuddeln. Somit steht den Anwohnern bei der Wahl eines Internet- und Telefonanbieters eine Alternative zur Verfügung. Mit dem Angebot von Vodafone/Kabel Deutschland ist bekanntlich auch Kabelfernsehen und damit der Offene Kanal Bitburg zu empfangen. Einige Anwohner in der unteren Hauptstraße hatten befürchtet, Vodafone werde auf die Kabelverlegung in der Hauptstraße verzichten. Diese Sorge ist nun aus der Welt geräumt. Denn auf eine TV-Anfrage antwortet Pressesprecherin Dorothee Janssens: "Im Rahmen der städtischen Arbeiten wird Vodafone sein Kabel in Bitburg in der Hauptstraße, Josef-Niederprümer-Straße und Schliezgasse verlegen. Die betreffenden Hausbesitzer können bei Interesse einen Anschluss ihres Hauses an das Kabelnetz beantragen." Das gelte auch für die Anwohner der unteren Hauptstraße nahe dem Spittel. Kabel Deutschland hatte 2014 für Aufregung gesorgt, als das Unternehmen den damals frisch gepflasterten Spittel wieder aufreißen ließ, um Kabel zu verlegen. cmo