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Ausstellung Devonium Waxweiler

Ausstellung : Das Devonium in Waxweiler: Eine Reise durch die Zeitalter über 400 Millionen Jahre

Das Devonium ist ein einmaliges geotouristisches Museums-Highlight in Deutschland. Es verbindet auf besondere Weise die Zeit von vor 400 Millionen Jahren bis heute.

Den überwiegenden Teil der Funde aus dem Steinbruch Köppen verdankt das Museum einer Sammeltätigkeit der Familie Rebske aus Bergisch-Gladbach, die über 25 Jahre lang aktiv war. Diese Funde sind so bedeutend, dass sich die Gemeinde Waxweiler entschloss, sie in einem eigenen Museum, das sich den Funden des Waxweiler-Deltas widmet, auszustellen: im „Devonium. Im Ausstellungsraum lernt man die Entwicklung der Pflanzen- und ersten Tierwelt im Zeitraffer kennen. Besonders das Verhältnis zum Naturpark Südeifel und dessen „Überlebenden des Devons“ wie Farnen, Moosen und Bärlappgewächsen werden vorgestellt. Aber auch die Veränderungen im Klima und das Wandern der Kontinente über den Globus sind Themen des Museums. Sie haben gerade in der heutigen Zeit, angesichts der vom Menschen in Gang gesetzten weltweiten Klimaveränderung, große Bedeutung. In Form einer Rotunde werden zusätzlich die Entwicklung unseres Planeten, des Lebens und der stetigen Veränderung der Kontinente während der vergangenen 3,8 Milliarden Jahre für die Besucher erlebbar gemacht. Die Gäste können sich so in die natürlichen Veränderungsprozesse eingebunden fühlen – wird ihnen doch auch die Erde präsentiert, wie sie in 50 Millionen Jahren aussehen wird.

Das wissenschaftliche Konzept wurde auf der Grundlage eines Vorkonzeptes der Familie Rebske durch ein Team von spezialisierten Wissenschaftlern erarbeitet, so dass die Museumsinhalte auf wissenschaftlich neuestem Stand sind.

Das Devonium Waxweiler versteht sich nicht als begehbares Lehrbuch, sondern die Besucher werden auf spielerische Weise über Ertasten und Riechen mit den Inhalten der Erdgeschichte vertraut gemacht. Die „ganz andere Welt vor 400 Millionen Jahren“ soll mit allen Sinnen erlebt werden.

Dazu gehören Spielelemente  etwa kleine Erdkugeln, die die Lage der Kontinente zu verschiedenen Erdzeitaltern wiedergeben, und eine Riechstation, in der man Fossilien riechen kann.

Um Waxweiler herum führt der Devon-Pfad, 16 Kilometer über schroffe  Felsen und tief eingeschnittene  Flusstäler,  die immer wieder begeistern – auch wegen der schönen Panoramablicke, die der Islek zu bieten hat.

Wer möchte, kann auch selbst auf Fossiliensuche gehen. Denn in der nahen Umgebung werden häufig schöne Fossilien-Funde gemacht.

Öffnungszeiten des Devonium, Hauptstraße 28, Waxweiler: montags, dienstags und freitags von 9 bis 12 Uhr und von 13.30 bis 16.30 Uhr, donnerstags, 9 bis 12 Uhr, und im Juni, Juli und August samstags von 10 bis 12 Uhr.
Der Eintritt kostet 2,50 Euro für Erwachsene, Kinder ab sechs Jahren zahlen zwei Euro.
Führungen für Gruppen nach Anmeldung auch außerhalb der Öffnungszeiten möglich.

Weitere Informationen unter Telefon 06554/811 oder im Internet unter www.devonium.de

  ▲  Schautafel: Das Leben hat sich aus dem Meer entwickelt.
▲ Schautafel: Das Leben hat sich aus dem Meer entwickelt. Foto: Trierischer Volksfreund/Hans-Peter Gasper
  ▲  Blick in den Ausstellungsraum vom Devonium.
▲ Blick in den Ausstellungsraum vom Devonium. Foto: Trierischer Volksfreund/Hans-Peter Gasper
  ▲  Auf Schautafeln werden die Besucher durch die Zeitalter geführt.
▲ Auf Schautafeln werden die Besucher durch die Zeitalter geführt. Foto: Trierischer Volksfreund/Hans-Peter Gasper
 ▲ 400 Millionen Jahre in den Händen halten.
▲ 400 Millionen Jahre in den Händen halten. Foto: Trierischer Volksfreund/Hans-Peter Gasper
  ▲  Fossilienfunde aus dem Devon-Delta.
▲ Fossilienfunde aus dem Devon-Delta. Foto: Trierischer Volksfreund/Hans-Peter Gasper
  ▲  Der Riesenseeskorpion Pterygotus.
▲ Der Riesenseeskorpion Pterygotus. Foto: Trierischer Volksfreund/Hans-Peter Gasper
  ▲  Fossilienfunde aus dem Devon-Delta.
▲ Fossilienfunde aus dem Devon-Delta. Foto: Trierischer Volksfreund/Hans-Peter Gasper
  ▲  Ein einmaliger Fund, „Koeppenia eifeliensis“.
▲ Ein einmaliger Fund, „Koeppenia eifeliensis“. Foto: Trierischer Volksfreund/Hans-Peter Gasper
 Ausstellung Devonium
Ausstellung Devonium Foto: Trierischer Volksfreund/Hans-Peter Gasper
 Ausstellung Devonium
Ausstellung Devonium Foto: Trierischer Volksfreund/Hans-Peter Gasper
 ▲ Algen und Farne im Wasser.
▲ Algen und Farne im Wasser. Foto: Trierischer Volksfreund/Hans-Peter Gasper

Fotos (10): Hans-Peter Gasper