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Ausstellung fast unter Dach und Fach

Ausstellung fast unter Dach und Fach

BITBURG. Die Vorbereitungen laufen. Damit rund 150 Aussteller aus den Sparten Handel, Handwerk, Automobil und Landwirtschaft sich beim Beda-Markt präsentieren können, wird hinter den Kulissen mit Hochdruck gearbeitet.

Wenn Bürgermeister Joachim Streit am Freitag, 16. März, um 11 Uhr den 28. Beda-Markt im Handwerkerzelt eröffnet, ist die Arbeit für die Organisatoren der größten Gewerbeschau in der Region zum großen Teil erledigt. Bis es jedoch soweit ist, muss jedoch noch geplant und gebaut werden werden.Zahl der Selbstvermarkter geht weiter zurück

Für das Handwerkerzelt rechnet Ausstellungsmacher Rudolf Rinnen von der Volksbank Bitburg mit rund 90 Ausstellern. "Aktuell haben wir 87 Anmeldungen", sagt Rinnen. Falls noch jemand aus dem Bereich Handwerk dazukäme, wäre sicher noch ein Eckchen frei. Platz zwischen den Ausstellern aus Handel und Handwerk will Rinnen auch für die Selbstvermarkter schaffen. Deren Zahl ist weiter rückläufig. Angestiegen ist hingegen die Zahl der Aussteller aus den Branchen Sanieren, Installation und Innenausbau, sagt Rinnen. Spätestens am Freitag, 9. März, müssen alle Planungen abgeschlossen sein. Denn dann beginnt der Aufbau des Zelts auf dem Festplatz am Alten Gymnasium. Dafür wird an diesem Tag ein Teil der Parkplätze gesperrt. Der Rest des Platzes ist dann ab Samstag gesperrt. Bis zur Eröffnung festgezurrt werden auch zahlreiche Veranstaltungen sein, die rund um den Beda-Markt stattfinden. Deren Koordination übernimmt die städtische Betriebsgesellschaft BVB. Nicht nur in das Handwerkerzelt oder zur Landwirtschaftsschau in und um die Auktionshalle am Südring herum sollen vom 16. bis 18. März die Besucher strömen. Auf dem Beda-Platz wird wieder ein 3000 Quadratmeter großes Zelt für die Bitburger Autohändler errichtet. Hinzu kommt die Wohnmobil-Ausstellung. Und auch in der Schalterhalle der Kreissparkasse Bitburg-Prüm (KSK) wird es wieder einen Auto-Salon geben. Die KSK ist auch Gastgeber beim Wirtschaftsforum im Haus Beda. In diesem Jahr wird Professor Bernd Raffelhüschen am Freitag, 16. März, vor geladenen Gästen zum Thema "Die Zukunft der Renten- und Gesundheitspolitik" sprechen. Raffelhüschen ist Professor für Finanzwissenschaft an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg. Er studierte in Kiel, Berlin und Aarhus Volkswirtschaftslehre. Seine Forschungsschwerpunkte liegen im Bereich der Sozialpolitik und angewandten Makroökonomie. Neben seiner Mitwirkung an Forschungsprojekten beteiligt er sich beispielsweise als Mitglied der Rürup-Kommission oder als Vorstand der Stiftung Marktwirtschaft an Fragen der Sozialpolitik.