Ausstellung über jüdische Kinder

Bitburg · Lea Fleischmann, die Tochter von Holocaust-Überlebenden, liest am Mittwoch, 9. November, in den Räumen der Kreisparkasse in Bitburg. Parallel dazu wird eine Ausstellung über jüdische Kinder eröffnet.

Bitburg. Zu einer Lesung mit der bekannten Autorin Lea Fleischmann wird am Mittwoch, 9. November, um 19 Uhr ins Kundenzentrum der Kreissparkasse in Bitburg eingeladen. Die Schriftstellerin ist als Tochter von Holocaust-Überlebenden geboren und war als Lehrerin im hessischen Schuldienst tätig. Sie wanderte 1979 nach Israel aus und fand dort zu ihren jüdischen Wurzeln. Sie lebt und arbeitet in Jerusalem. Sie wird aus ihrem Buch "Meine Sprache wohnt woanders" lesen und über ihre Kind- und Jugendzeit berichten und erklären, warum sie Deutschland verlassen hat. Die Zuhörer werden auch über das Leben in Jerusalem informiert. Gleichzeitig wird die Ausstellung "Der Alltag jüdischer Kinder während des Holocaust" eröffnet. Gezeigt werden 30 Fotografien und dokumentarische Texte, die das traurige Schicksal jüdischer Kinder widerspiegeln. red
Karten gibt es in den TV-Service-Centern Trier, Bitburg und Wittlich, unter der TV-Tickethotline 0651/7199-996 sowie unter www.volksfreund.de/tickets