Austausch und Begegnung

Der Thementag des "Jugenddienstes" des Dekanat St. Willibrord Westeifel führte Mitarbeiter des Caritasverbandes und des Dekanates zusammen. Dabei standen Hilfen für benachteiligte Jugendliche im Mittelpunkt.

Prüm-Waxweiler-Neuerburg. (red) Nach Begrüßung durch den Leiter der Fachkonferenz "Caritas" im Dekanat St. Willibrord Westeifel, Manfred Sohns, moderierte Monika Dondelinger vom Caritasverband Westeifel das Treffen. Die Vertreter der Jugenddienste des Caritasverbandes, wie Aufsuchende Jugendarbeit (Streetworker), Jugend-Migrationsdienst, Jugendscout, Kompetenzagentur für jugendliche Arbeitslose, Kinderschutzdienst, Schul-Sozialarbeit und Suchtprävention stellten ihre Arbeit, die Beziehungen, auch Probleme zu den Jugendlichen und die konkreten Hilfsmöglichkeiten vor. Deutlich wurde bei allen Bereichen, wie wichtig es ist, die Stärken der Jugendlichen zu sehen und ihre Schwächen auszuhalten. Ziel ist die soziale und berufliche Integration von benachteiligten Jugendlichen, die eine Lebensführung ermöglicht, die sie unabhängig von Sozial-Leistungen machen soll. Für einen Teil der Jugendlichen, die obdachlos sind oder von Obdachlosigkeit bedroht sind, wird daher auch "begleitetes Wohnen" angeboten, wobei die Jugendlichen in Übergangswohnungen untergebracht werden können und dort betreut werden, bis eine eigenständige Lebensführung möglich wird, so der ehemalige Jugendscout Franz Urfels vom Caritasverband. In einem regen Gedankenaustausch wurde festgehalten: Benachteiligte Menschen brauchen besonders die Anerkennung und Wertschätzung der (Pfarr-) Gemeinden. "Ich habe heute viel für meine Seelsorgearbeit in meinen Pfarreien erfahren und weiß künftig, wo ich mich hinwenden kann", so Pfarrer Jerzy Kiwilsza aus Auw."Wir sind mit dem heutigen Thementag unserem Ziel und unserer Verantwortung einen Schritt nähergekommen und wollen mit dem Dekanat dies weiter tun", sagte abschließend Winfried Wülferath, Geschäftsführer des Caritasverbandes.Manfred Sohn dankte sich bei den Teilnehmern: "Heute haben die Jugenddienste des Caritasverbandes im Dekanat ein Gesicht bekommen".