Auszeichnung für Meerfeld

Auszeichnung für Meerfeld

MEERFELD . (ks) Die Gemeinde Meerfeld erhielt (neben Vinningen/Kreis Südwestpfalz und Alterkülz/Rhein-Hunsrück-Kreis) den Sonderpreis des Landes Rheinland-Pfalz für "vorbildliche ökologische Leistungen in der Gemeinde". Der Umweltpreis wurde im Rahmen des Landeswettbewerbs "Unser Dorf hat Zukunft" 2005 verliehen. Insgesamt gab es Preisgeld in Höhe von 5000 Euro.

"Es wird schwer, noch ein leeres Plätzchen im Gemeindehaus für diese Auszeichnung zu finden", fand Ortsbürgermeister Karl Weiler. Und sein "Chef", Wolfgang Schmitz von der Verbandsgemeinde Manderscheid, ist "sehr stolz auf die Meerfelder, auch weil man ein solches Wir-Gefühl nicht alle Tage findet". Nach einem Rundgang (Weiler: "Um euch allen unsere Schätze zu zeigen") mit den Vertretern der Vereine und Gruppen, der Verbandsgemeinde sowie dem Landtagsabgeordneten Dieter Burgard überreichte Umweltstaatssekretärin Jacqueline Kraege den Sonderpreis der Landesregierung für "Vorbildliche ökologische Leistungen in der Gemeinde". "Ich war schon privat hier und werde wiederkommen", versprach sie. "Das ehrenamtliche Engagement wird hier besonders groß geschrieben, vor allem, wenn es um die ökologische und soziale Entwicklung ihrer Gemeinde geht", sagte die Staatssekretärin im vollbesetzten Gemeindehaus. Sie nannte in ihrer Laudatio als beispielhafte Maßnahmen und Initiativen die intensiven Bemühungen der Meerfelder um den Wandel von der Landwirtschaft zum Tourismus, die Erhaltung der Kulturlandschaft, die naturnahe Bewirtschaftung des über 500 Hektar großen Kommunalwaldes und die Pflege der Erholungsbereiche durch die Vereine. "40 Kilometer Wanderwege werden gepflegt, Gewässer renaturiert, und in Neubaugebieten versickert das Oberflächenwasser; Erdwärme und Solarenergie werden genutzt." Vor allem aber würdigte die Politikerin den Einsatz der Meerfelder Jugend beim Bau von Fledermauskästen, der Renovierung der Grillhütte und der Anlage eines barrierefreien Zugangs zum Maare-Rundweg. "Uns geht es darum, unsere Kinder und Jugendlichen frühzeitig an die Natur heranzuführen und mit ihnen gemeinsam ihre zukünftigen Wohnumfelder ihren wirklichen Bedürfnissen entsprechend zu verbessern", sagte Jacqueline Kraege.

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