Backblechpiloten treten in der Wolfsschlucht gegeneinander an

Backblechpiloten treten in der Wolfsschlucht gegeneinander an

Großes Wintersport-Spektakel in der Wolfsschlucht: Beim dritten RPR1.-Backblechrennen haben sich mutige Piloten auf ihren kuriosen Untersätzen den Abhang hinuntergestürzt. Sieger des Wettbewerbs um die beste Zeit wurde Ralph Müller aus Winkel.

(lk) Für die Teilnehmer des Backblechrennens war es vor allem eine riesen Gaudi. Rund siebzig Radiohöhrer kamen in die Wolfsschlucht, viele davon ließen sich den Spaß nicht nehmen und hatten Küchenbleche dabei. Jeder konnte mitmachen und ob Kuchen-, Pizza- oder (wer es mochte) Muffinblech - jede Backform war erlaubt. Zu der Aktion rückte RPR1 mit einem Sendewagen an, in der Skihütte war ein Radiostudio eingerichtet, von dem aus live auf Sendung gegangen wurde.

Dem Publikum eröffneten sich somit Einblicke, wie Radio gemacht wird. In der Hauptsache aber ging es um den Wettbewerb der Backblech-Piloten, der unterhaltsam anzuschauen war. Stürze blieben nicht aus, so mancher verlor sein Blech und musste auf seinen Brötchen weiter rutschen. Immer moderiert und kommentiert von Kunze und Nadja, die sonst durch die Guten-Morgen-Sendung des Radiossenders führen.

Zum dritten Mal ist die Aktion in Prüm gestartet: „Es war der Name „Wolfsschlucht“, der uns für diese Sache auf Prüm aufmerksam machte“, erklärte RPR1.-Redakteur Andreas Holz, dann habe man sich beim Ski-Club gemeldet: „Die Zusammenarbeit ist super. Man sagt uns immer, um den Schnee bräuchten wir uns keine Sorgen zu machen“, so Holz weiter. Auch für das dritte Backblechrennen wurde nach Informationen von Ski-Club-Mitglied Rainer Schneider die Piste frisch beschneit, sodass beste Bedindungen für den Wettbewerb herrschten.

Den Sieg des Wettbewerbs trug Vorjahessieger Ralph Müller aus Winkel davon, zweiter wurde Thomas Klee aus Geisig und dritter Marcel Meyer aus Halle. Als Preise gab es Gutscheine und - als Ersatz für die verbeulten - neue Backbleche. Auch im nächsten Jahr soll der Wettbewerb stattfinden, dann mit einem neuen Reglement, das der wachsenden Teilnehmerzahl gerecht werden soll.