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Bäume für Merlick im Königswäldchen

Bäume für Merlick im Königswäldchen

BITBURG. (red/har) Im Zuge von Ausgleichsmaßnahmen wurden im Königswäldchen 25 000 Bäume und Sträucher gepflanzt. Damit soll die Landschaftszerstörung durch die Gewerbegebiete "Auf Merlick" kompensiert werden.

An der einen Stelle werden Flächen versiegelt und bestehende Natur zerstört, an der anderen Stelle wird dafür neuer Lebensraum für Tier und Pflanzen geschaffen. Das ist der Sinn und Zweck von so genannten landespflegerischen Ausgleichsmaßnahmen. Als Ausgleich für die Erschließung des neuen Teilbereichs im Industrie- und Gewerbegebiet "Auf Merlick" hat die Stadt umfangreiche Anpflanzungen nördlich des Königswäldchens vorgenommen. Neben einer großen Zahl von Obstbäumen und Sträuchern im Bereich Merlick wurden nördlich des Königswäldchens auf 5,3 Hektar Fläche rund 23 000 Bäume und 2000 Sträucher gepflanzt. Die Fläche liegt in einem "Aufforstungsblock" zwischen der Landesstraße 32 und der Bundesstraße 51. Auch Flächennutzungsplan der Stadt Bitburg, der derzeit aufgestellt wird, ist das Areal als Fläche für eine mögliche Aufforstung vorgesehen. Bei der Pflanzaktion wurden nach Auskunft der Stadt nur heimische Laubbäume und dabei hauptsächlich Stieleiche, Bergahorn, Esche und Hainbuche gepflanzt. Zudem sind seltene Baumarten wie Speierling und Elsbeere zu finden. Aufgeforstet wurde die Fläche von den städtischen Forstwirten und Forstwirten der Forstreviere Speicher, Geweberwald und Sefferweich. Nach der neuerlichen Anpflanzaktion wächst der stadtnahe bei Joggern und Spaziergängern beliebte Erholungswald wieder um rund fünf Hektar, nachdem in den Jahren 1994 bis 1998 bereits rund 14 Hektar Fläche am Königswäldchen mit annähernd 60 000 heimischen Laubhölzern aufgeforstet wurden, teilt die Stadt mit.