BÄUME

Zu unserem Bericht "Ahorn, Buchen, Kirschen, Linden: Alle müssen bald verschwinden" (TV vom 15. Februar) schreibt dieser Leser:

Die kritischen Bemerkungen zu den Baumfällarbeiten an der L 1 bei Roth, Auw und Bleialf kann ich nicht ganz nachvollziehen. In diesem Fall ist nicht nur die Gefahr von herabfallenden Ästen gegeben, sondern es gibt auch noch eine weitere Gefahrenquelle. Denn in diesem Streckenabschnitt stehen die Bäume in unmittelbarer Nähe zur Straße. Hier müssten die Bäume meines Erachtens komplett entfernt werden und in einem weiter entfernten Abstand, über den Straßengraben hinweg, neue angepflanzt werden. Die Bäume wurden zu einer Zeit dort angepflanzt, als man noch überwiegend mit Pferdefuhrwerk die Straße passierte und es noch keine so schnellen Fahrzeuge wie heute gab. Weiterhin werden unsere Straßen heute viel stärker frequentiert als damals. Die Fällung der Bäume, die direkt an der Straße stehen, würde auch die Verkehrssicherheit enorm erhöhen. Denn es gab bereits mehrere schwere, auch tödliche Unfälle auf diesem Streckenabschnitt, bei dem Autofahrer frontal mit einem Baum kollidiert sind. Ob in diesen Fällen die Geschwindigkeit unangepasst, Glatteis, Alkohol am Steuer oder Sekundenschlaf: Die Ursache war ist zweitrangig. Wir sollten der Verkehrssicherheit mehr Augenmerk schenken. Hier wäre für die Verkehrssicherheit mit wenig Kosten durch neue Bepflanzung in einem größeren Abstand zur Fahrbahn sehr viel zu erreichen. Damit in der Zukunft nicht mehr so schnell ein Baum vielleicht auch uns selbst zum verhängnisvollen Schicksal wird. Matthias Altendorf, Prüm