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Bahntouristen geben das meiste Geld vor Ort aus

Bahntouristen geben das meiste Geld vor Ort aus

Man sollte auf jeden Fall die Schienen erhalten. Sie schlagen dann gleich mehrere Fliegen mit einer Klappe: Man kann dann Schienenbusverkehr oder Draisinenfahrten anbieten oder beides. Ein Beispiel: am Wochenende Schienenbusverkehr wie auf der Eifelquerbahn, und wenn der ruht, können Draisinenfahrten angeboten werden, etwa an Wochentagen.

Weiterer Vorteil: Sollte ein Interessent Güterverkehr anfordern, wäre auch dies möglich. Gerade eine wiederbefahrene Westeifelbahn dürfte wieder viele Gäste - auch aus dem Ausland - anlocken, einen Ausflug nach Prüm und Gerolstein zu unternehmen. Dabei werden auch solche Menschen angesprochen, die wie ich kein Fahrrad mehr fahren können. Ich würde jedenfalls sehr gern mal wieder in diese Gegend einen Ausflug machen. Bitte beachten Sie, gerade Bahntouristen sind diejenigen Gäste, die - im Gegensatz zu Autotouristen - das meiste Geld vor Ort ausgeben, allein schon wegen der eingeschränkten Mobilität. Und noch was, vergessen Sie bitte den Klimaschutz nicht! Mit der Bahn als umweltfreundlichstes Verkehrsmittel halten Sie sich alle Optionen für die Zukunft offen. Wolfgang Müller, Euskirchen