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Corona-Krise: Banken helfen gemeinsam

Corona-Krise : Banken helfen gemeinsam

Vier Geldinstitute der Eifel haben sich zusammengetan, um Vereinen während der Corona-Krise finanziell unter die Arme zu greifen.

Die Folgen der Corona-Krise machen auch vor Vereinen nicht halt. Diese leiden nicht nur darunter, dass sie sich nicht wie sonst für Aktivitäten und Projekte treffen können, sondern auch unter finanziellen Einbußen, zum Beispiel durch ausbleibende Spenden.

Da möchten die Geldinstitute des Eifelkreises jetzt helfen. Die Kreissparkasse Bitburg-Prüm, die Raiffeisenbanken Irrel und Westeifel sowie die Volksbank Eifel haben die Initiative „#VEREINt - gemeinsam mehr erreichen“ ins Leben gerufen. Insgesamt sollen Vereine und Institutionen mit 50 000 Euro gefördert werden. Jeder Verein kann dabei bis zu 1000 Euro Corona-Sofrthilfe bekommen.

Landrat Joachim Streit, der das Projekt angestoßen hatte, sprach bei einem Pressetermin im Garten des Hauses Beda von einem „Schutzschirm“ für Vereine. Ingolf Bermes, der Vorsitzende des Vorstandes der Kreissparkasse Bitburg-Prüm betonte, dass die Sparkasse dabei keinen Alleingang starten, sondern zusammen mit anderen Banken helfen will: „Wir stehen zusammen in der Region.“ Andreas Theis, Vorstand der Volksbank Eifel, äußerte die Hoffnung, dass möglichst viele Vereine von der Förderung Gebrauch machen.

Bewerben können sich Vereine oder Institutionen, die im Eifelkreis Bitburg-Prüm ansässig, ehrenamtlich tätig sowie als gemeinnützig anerkannt sind. Im Bewerbungsformular auf der eigens dafür eingerichteten Internetseite www.verein-t.com sollte beschrieben werden, wie sich die Corona-Krise auf den Verein auswirkt.