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Bauarbeiten an Bahnhofstraße beginnen

Bauarbeiten an Bahnhofstraße beginnen

Mit der Errichtung der Stadtresidenz Bitburg soll die Brache in der Bahnhofstraße endlich mit Leben gefüllt werden. Nachdem sich die Umsetzung des Projekts mehrfach verzögert hatte, laufen jetzt die Vorarbeiten für den in den kommenden Wochen anstehenden Baubeginn.

Bitburg. Die ersten Bauarbeiter sind bereits gesichtet worden. Ein Bagger war auch schon dort. Und sollte alles laufen wie geplant, dann dürften im Sommer 2012 auch die ersten Umzugswagen anrollen. Bis dahin nämlich soll der erste Bauabschnitt abgeschlossen sein, so dass dann auf der Brache gegenüber der Volksbank-Bitburg-Filiale an der Bahnhofstraße die Stadtresidenz Bitburg stehen würde. 25 Eigentumswohnungen, die jeweils zwischen 49 und 120 Quadratmetern groß sind und die sich preislich von knapp 100 000 bis 287 000 Euro bewegen.

Café und Arztpraxen geplant



Dass es dafür in Bitburg Bedarf gibt, steht für Hubert Franzen außer Frage. Er ist für die Vermarktung der Wohneinheiten zuständig und spricht von einem "Trend, der erst angefangen hat".

So sollen in dem Gebäude neben den Eigentumswohnungen auch Dienstleistungsangebote untergebracht werden. Dazu gehören Bistro und Café, aber auch Arzt- und Massagepraxen, ein Friseur sowie eine TagespflegeEinrichtung. Denn zur Zielgruppe der Residenz zählen zwar Menschen aus allen Altersgruppen, doch im Fokus stehen vor allem die Senioren.

"Es geht darum, dass man auch im Alter ein gesellschaftliches Umfeld hat, also mitten im Leben steht", erklärt Franzen und verweist auf die bereits vorhandenen Dienstleistungen und Geschäfte in der Umgebung.

Zwölf Millionen Euro investiert



Seniorengerechte Wohnungen, barrierefreie Zugänge zu allen Bereichen und auf Wunsch auch betreutes Wohnen verspricht der Bauherr, die eigens dafür gegründete Projektentwicklung Bitburg Vertriebs GmbH, an der die Unternehmen Universal-Bau, Wirtz Massivhaus sowie Beda-Regiebau beteiligt sind.

Gemeinsam wollen sie auf dem 6000 Quadratmeter großen Gelände insgesamt zwölf bis 13 Millionen Euro investieren, wobei in dieser Summe auch die Kosten für den Bau zweier weiterer Gebäude enthalten sind. Diese sind deutlich kleiner, als reine Wohnhäuser gedacht und sollen je nach Bedarf in späteren Bauabschnitten hinzukommen.

Insgesamt würden damit auf dem Areal der Stadtresidenz insgesamt 32 Eigentumswohnungen entstehen.

EXTRA

STADTRESIDENZ UND SüDLOGGIA



Eigentümer des 6000 Quadratmeter großen Grundstücks, auf dem jetzt die Stadtresidenz Bitburg gebaut wird, war bis vor wenigen Jahren die Raiffeisenbank östliche Südeifel (jetzt Volksbank Bitburg). Diese war auch im Besitz des benachbarten Grundstücks (2000 Quadratmeter), auf dem ein Bitburger Ingenieurbüro den Bau eines Wohn- und Geschäftsgebäudes namens "Südloggia" plant. Ähnlich wie bei der Stadtresidenz wurde auch dort der Baustart verschoben und das ursprüngliche Konzept überarbeitet. Wann mit dem Bau der Südloggia begonnen werden soll, konnte gestern auf TV-Anfrage nicht beantwortet werden. uhe