Bauarbeiten beginnen im Sommer

Bauarbeiten beginnen im Sommer

Nach fast zwei Jahren Planung steht das finale Baukonzept für die Markt- und Kulturhalle in Schönecken. Nun haben Ortsbürgermeister Antony und die Architekten in einer öffentlichen Gemeinderatssitzung die Pläne vorgestellt.

Schönecken. (me) Im Sommer soll die Arbeit an der Halle beginnen, und wenn alles klappt, kann die Kirmes 2011 schon im neuen Saal gefeiert werden. Noch liegt das Konzept bei der Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion (ADD) in Trier; sie muss zuerst die Baugenehmigung erteilen.

An das Alte Amt in Schönecken soll das neue, einer Markthalle nachempfundene Gebäude anschließen. Auf dem Plan in braun, weiß und rot gehalten, fügt sich der Neubau an das schon stehende Haus. Der erste, verglaste Teil des einstöckigen Bistrobereiches mit begrüntem Flachdach stößt an das historische Alte Amt.

Daran schließt sich die fast 35 mal 20 Meter große Markthalle parallel zur Nims mit der großen Bühne. Foyer, Empore und Zuschauerraum bieten insgesamt über 600 Quadratmeter Platz zum Feiern und Arbeiten - und damit mehr als die bisher für Großveranstaltungen zweckentfremdete Schulturnhalle oder das extra aufgebaute Festzelt in der Straße Hühnerbach.

In separaten Räumen ist außerdem ausreichend Lagerplatz für die Ortsvereine vorgesehen. Damit sowohl das Leben im Haus als auch dessen dauerhafte Finanzierung gesichert sind, soll das Bistro verpachtet werden. So steht eine Gastronomie in der Halle zur Verfügung, deren Bewirtung man für Veranstaltungen in Anspruch nehmen kann, aber nicht muss, wie Antony betont.

1,9 Millionen Euro wird der Festsaal kosten. Mit Hilfe von Landesförderungen und durch den Verkauf von Gemeindegrundstücken und -immobilien sei jedoch mit einer Haushaltsbelastung von lediglich etwa 350 000 Euro zu rechnen.

Es ist geschafft, was im Jahr 2009 gemeinsam mit Bürgern und Vereinen erarbeiteten "Pflichtenheft" gefordert wurde. Schönecken bekommt einen neuen Dorfmittelpunkt - ein lebendiges Haus, in dem Vereine proben können und Lagerplätze für ihre Mittel haben. Ein Haus, in dem große und kleine, private und offizielle Feiern stattfinden können - die Größe ist durch die variable Kombination der einzelnen Bereiche leicht anzupassen. Ein Haus, das Platz bietet für Kongresse, Konzerte und vielleicht auch für eine Autorenlesung beim nächsten Eifelliteraturfestival.

Diesen Sommer sollen die Bauarbeiten beginnen, vor dem Winter das Dach auf dem Gebäude sein, um in der kalten Jahreszeit den Innenausbau zu besorgen. Die Fertigstellung der Halle ist für spätestens Sommer 2011 geplant. Dann wird gefeiert.

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