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Infrastruktur: Bauarbeiten verzögern sich: Material braucht Plusgrade

Infrastruktur : Bauarbeiten verzögern sich: Material braucht Plusgrade

Die Kreuzung L 7/L 9 in Hermesdorf kann nicht, wie geplant, asphaltiert werden. Der Grund: die niedrigen Temperaturen.

(utz) Manche Dinge kann man nicht beeinflussen. Dazu gehört das Wetter. Das müssen auch die Straßenbauer akzeptieren. So wie im Fall der Sanierung der L 7 in Hermesdorf.

Eigentlich, so war es der Plan, sollten die Arbeiten am ersten, rund 300 Meter langen Teilstück (Brückenstraße) zwischen der Prümbrücke und dem Anschluss der Bergstraße (L 9) zum Jahreswechsel 2018/19 beendet sein. Doch daraus wurde nichts. Wegen der kalten Temperaturen, wie Markus Hager vom Landesbetrieb Mobilität (LBM) Gerolstein mitteilt. „An der Kreuzung L 7/L 9 sollte eigentlich Ende des letzten Jahres die Asphaltdecke aufgetragen werden, aber der Termin war nicht zu halten“, sagt er.

Denn das Material müsse bei beständigen Temperaturen von plus vier Grad verbaut werden, sonst bestehe für die Baufirma keine Gewährleistung.

Zudem seien viele Anlagen zur Herstellung des Mischguts geschlossen, weshalb die Baufirma erst später – wohl im März – mit den Asphaltarbeiten beginnen könne. Voraussichtlich beendet sein würde der erste Abschnitt dann Mitte April. Das heißt, dass auch die Vollsperrung der L 7 in Hermesdorf bis dahin weiter gilt. Der Verkehr wird bis dahin weiterhin über die L 9, die K 68 und Wißmannsdorf bis nach Hermesdorf (und umgekehrt) umgeleitet.

Die Straße wird erst wieder geöffnet, wenn die Arbeiten an der Kreuzung beendet sind. Dann folgt der 270  Meter lange Abschnitt der Prümstraße. Dafür, so Hager, werde man wohl bis Ende des Jahres brauchen. Während dieser Bauarbeiten am zweiten Abschnitt ist die L 7 wieder frei. Mit einer Ausnahme: Während einiger  Wochen im Frühjahr wird ein neuer Kanalanschluss in der Bergstraße verlegt, weswegen die L 7 während dieser Zeit wieder gesperrt werden muss.