Bedeutung des Weiblichen

Im Rahmen der Ausstellung "Bulgarien in Himmerod" im Zisterzienser-Kloster Himmerod, die noch bis zum 3. Juni 2007 geöffnet ist, geht es am kommenden Samstag und Pfingstsonntag in den begleitenden Vorträgen um das Thema: Die Bedeutung des Weiblichen in der Ostkirche und in der Westkirche in Vergangenheit und Gegenwart.

Himmerod. (red) Im Zentrum der Darstellung der Vorträge steht theologisch und kunstgeschichtlich die weibliche Gestalt der Sophia/Weisheit. Nach der feierlichen Ersten Pfingstvesper am Samstag um 14.30 Uhr in der Abteikirche geht es im ersten Vortrag um 15.15 Uhr um das Thema "Sophia in der bulgarischen Theologie". Referent ist der bulgarische Kunsthistoriker und Theologe Dr. Emil Ivanov von der Theologischen Fakultät in Sofia, der sich in Forschung und Lehre besonders der Thematik "Spätantike und frühes Christentum" angenommen hat.Um 17 Uhr spricht der katholische Theologe und Religionswissenschaftler Dr. Wilhelm Maas (Trier) zum Thema: "Maria-Sophia. Die große Unbekannte in der abendländischen Kirche." Der Referent war früher unter anderem an den Universitäten Kassel und Freiburg tätig (langjähriger Mitarbeiter von Karl Kardinal Lehmann). Er ist Autor zahlreicher theologischer und islamwissenschaftlicher Veröffentlichungen. Den Abschluss der musikalischen Begleitveranstaltungen bildet ein Konzert am Pfingstsonntag mit dem bekannten bulgarischen "Joan Rilski Chor". Der Chor besteht aus 16 professionellen Sängern, die fast alle an der Geistlichen Akademie Sofia ausgebildet wurden und zugleich auch Mitglieder des Chores der Alexander-Newski-Kathedrale sind. Das Repertoire besteht vor allem aus bulgarischen liturgischen Hymnen. Dirigent ist Kyrill Popov, Priester der Nikolaikirche in Sofia. Die Vorträge sind kostenfrei und finden im Refektorium der Mönche statt.

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