Behindert, und nun?

BITBURG. (red) Nicht alle werdende Eltern haben das Glück, dass die vorgeburtliche Diagnostik auf ein gesundes Kind hinweist. Falls sich bereits bei der Diagnostik vor der Geburt eine Behinderung abzeichnet, benötigen Eltern fachliche Unterstützung.

Unter dem Titel "Hauptsache gesund?" informierte die katholische Schwangerenberatungsstelle des Caritasverbands Bitburg-Prüm bei einem Vortrag in Zusammenarbeit mit den Südeifel-Kliniken, Clemens-August-Krankenhaus Bitburg, über Pränataldiagnostik in der Schwangerenvorsorge. Referent war der Chefarzt der Gynäkologie und Geburtshilfe des Bitburger Krankenhauses, Dr. Josef Spanier. Er stellte verschiedene Methoden der vorgeburtlichen Diagnostik vor. In der anschließenden Diskussion wurde das Unverständnis thematisiert, dem sich Eltern gegenüber sehen, wenn sie bewusst auf eine weiterführende Diagnostik verzichten und sich für ein behindertes Kind entscheiden. Weitere Infos und Broschüren über Pränataldiagnostik sind kostenfrei bei den katholischen Beratungsstellen für Schwangerschaftsfragen des Caritasverbands erhältlich: Telefon 06561/96710 oder 06551/971090.

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