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Benjamin Hirtz und die Freiheit, unbekannte Wege zu gehen

Kultur : Benjamin Hirtz und die Freiheit, unbekannte Wege zu gehen

Die Kunstroute Kyllburg ist gestartet. In einer kleinen Reihe stellen wir die teilnehmenden Künstler vor. Heute geht es um Benjamin Hirtz.

(red) Entlang der rund drei Kilometer Waldwege im Kyllburger Kurpark Hahn gibt es auf der Kunstroute Kyllburg einiges zu entdecken. Zehn Künstler aus den Niederlanden, Italien, Luxemburg und Deutschland haben ihrer Kreativität freien Lauf gelassen und präsentieren insgesamt 18 Skulpturen, Installationen und interaktive Objekte.

Zu den  teilnehmenden  Künstlern gehört Benjamin Hirtz (Foto) aus Malbergweich. Sein Motto: „Künstlerische Arbeit ist die Freiheit, unbekannte Wege zu gehen.“ Hirtz, Jahrgang 1955, ist künstlerisch, gestalterisch und handwerklich sowie kunstpädagogisch in diversen Ateliers und Ausbildungsstätten ausgebildet. Er arbeitet selbstständig als Bildhauer, Gestalter und Lehrer.

Nach der Arbeit mit schwerem Stein und anderem Material interessiert ihn eher das Skizzenhafte. „Es ist leicht und frei und nicht fertig“, sagt er. Das lasse der Fantasie Spielraum und fordere den Betrachter, den eigenen inneren Bildern und Prozessen zu folgen und sich (damit) auseinanderzusetzen.

Hirtz zeigt auf der Kunstroute zwei Werke: Markierung, blau“ und „The Blue Line“. Er sagt dazu: „Eine Markierung macht auf etwas aufmerksam, das schon die ganze Zeit da ist, aber nicht (mehr) wahrgenommen wird. Sie fordert auf, sich damit auseinanderzusetzen. Es ist ein Akt der Bewusstwerdung.“

 Markierung, blau: ein Kunstwerk von Benjamin Hirtz.
Markierung, blau: ein Kunstwerk von Benjamin Hirtz. Foto: tv/Benjamin Hirtz

Die Kunstroute Kyllburg ist öffentlich zugänglich und größtenteils barrierefrei zu begehen. Für Interessierte können corona­konforme Führungen angeboten werden. Weitere Informationen erhalten Besucher per E-Mail an info@kunstroute-kyllburg.de oder im Internet auf der Webseite www.kunstroute-kyllburg.de