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Besser heimischer Naturstein

Besser heimischer Naturstein

Zum Bericht "Freie Wahl an der Urne" (TV vom 27. Februar):

Der Eifelkreis Bitburg-Prüm bewirbt in seiner Wirtschaftsförderung immer wieder regionale Produkte und Betriebe (Dachmarke Eifel). Daher ist es für mich unverständlich, das in so ästhetischen Dingen wie Urnenwänden und Bestattungskult heimisches Material beziehungsweise heimische Betriebe außen vor gelassen werden.Statt des bei den Urnenwänden verwendeten Edelsplittbetons hätte man auf einen heimischen Naturstein zurückgreifen können, zum Beispiel Basalt, der wesentlich widerstandsfähiger und haltbarer ist als der verwendete Edelsplittbeton, was meiner Meinung nach auch einen ästhetischeren Anblick geboten hätte.Hätte man anstatt des hier verwendeten italienischen Sandsteins nicht auch einen beheimateten Sandstein (welcher sich weder farblich noch strukturmäßig unterscheidet und der qualitativ mindestens gleichwertig, wenn nicht sogar hochwertiger ist) verwenden können?Müssen hier wirklich Firmen aus Karlsruhe beauftragt werden, obwohl genügend geeignete regionale Firmen, welche diese Variante hätten ausführen können, vorhanden sind? Die Kosten wären hier mit Sicherheit nicht höher ausgefallen.Mit Befremden ist festzustellen, dass öffentliche Auftraggeber immer mehr den Blick für ansässige Firmen und regionaltypische Materialien verlieren, sich aber gleichzeitig mit der Regionalmarke Eifel identifizieren wollen.Gregor Thome,Lützkampen BESTATTUNG