Bessere Wasserqualität reicht

Zu unserem Artikel "Schön weiter treten" (Trierischer Volksfreund vom 9. Juli) schreibt uns diese Leserin:

"Schön weitertreten" am Bitburger Stausee. Da bin ich aber froh! Schön weiterträumen von Wasserski darf er gerne, der Betreiber des Tretbootverleihs. Aber er hat wohl nicht dabei bedacht, dass er mit Wasserski seine Tretbootkundschaft ordentlich vergraulen würde.

Denn Wasserski gibt es bekanntlich nicht ohne die kleinen, lauten Motorbootflitzer. Krach auf dem Bitburger Stausee? Nein Danke!

Motorenlärm ist Belästigung. Der Stausee ist für mich so schön wegen seiner Ruhe und wegen seiner großen Wasserfläche.

Jemand, der sich nach Action (zu deutsch "Rummel") sehnt, versteht wahrscheinlich nicht, dass ich einfach nur so aufs Wasser schauen und mich dabei gut fühlen kann.

Allzu gerne würde ich auch im Stausee schwimmen. Aber wenn ich mir bewusst mache, dass hier das Wasser der Prüm gestaut ist, die nicht sehr weit oberhalb den Vorfluter der Kläranlage der Kreismülldeponie aufnimmt, vergeht mir die Lust darauf.

Wenn der Zweckverband und die Wasserbehörden sich auf das Wichtigste konzentrieren, nämlich die Wasserqualität des Stausees zu verbessern, haben sie mehr zu tun, als sie schaffen können.

Und eine Kletterwand vor den roten Felsen? Womit hätten die Felsen das verdient?!

Sind sie, so wie sie sind, nicht schön genug, um einfach nur bewundernd betrachtet zu werden?

Und was die Nordicwalker (zu deutsch "Nordische Spaziergänger") mit ihren Skistöcken betrifft, bin ich sehr froh, dass sie nicht übers Wasser gehen und dort "Nordic Waterski" betreiben können.

Beate Jacob, Schönecken

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