"Beste Voraussetzungen"

Unternehmensgründungen zu fördern und aufstrebende Unternehmen zu unterstützen sind die Hauptanliegen des Gründernetzwerkes Eifel. Der TV stellt in einer kleinen Serie einige erfolgreiche Existenzgründer vor, heute die "Ralf Jansen CNC Frästechnik".

Die „Ralf Jansen CNC-Frästechnik“ ist ein gutes Beispiel für eine gelungene Unternehmensgründung. Das finden auch die Markus Joebges, Carsten Lenz, Ralf Jansen und Hubert Jansen. TV-Foto: Elmar Kanz

Weinsheim. "Gerade die Eifel bietet beste Voraussetzungen für Unternehmensgründungen", betonen Günter Gansen, Projektmanager beim Amt für Wirtschaftsförderung Bitburg, und Raimund Fisch, IHK Trier, Bereich Start- und Unternehmensförderung. Die Nutzung der umfangreichen Förderangebote sei unbedingt zu empfehlen. Erfolgreiche Eifel-Existenzgründer bestätigen das. Beim Gründernetzwerk Eifel beraten, betreuen und helfen kompetente Fachleute in enger Zusammenarbeit mit regionalen Banken, den Kammern, der Kreishandwerkerschaft sowie den Steuer- und Unternehmensberatern. Die "Ralf Jansen CNC-Frästechnik" liegt an exponierter Stelle im Weinsheimer Indu-striegebiet. Die vier Männer in der Werkshalle, die den imposanten, auf vollen Touren laufenden Maschinenpark steuern, sind Firmenchef Ralf Jansen, sein Vater Hubert, Carsten Lenz und Markus Joebges. Als der Jungunternehmer Ralf Jansen am 1. Oktober 2003 seinen Entschluss zur Selbstständigkeit in die Tat umsetzte, geschah das nicht ohne vorherige, solide Ausbildung (bei Firma Stihl), Meisterprüfung und langjährige Praxis als Produktionsleiter und stellvertretender Werkstattleiter. Insgesamt zwanzig Jahre Berufserfahrung in CNC-Zerspannung und Frästechnik brachte Ralf Jansen mit. Derweil gilt Jansens besonderer Dank der Wirtschaftsförderung: "Ohne ihre tatkräftige Unterstützung im Genehmigungsverfahren, bei der Förderberatung, Betreuung und Bereitstellung öffentlicher Finanzierungshilfen wären die Existenzgründung, die Investitionen und die Einstellung der Mitarbeiter nicht möglich gewesen."Nicht gerade billig sind die japanischen Spezialmaschinen zur Fertigung von Teilen für den Sondermaschinenbau für die Autoindustrie und für Lohnfertiger im hiesigen Raum. Mit einer Mazak VTC 300 hatte es 2003 begonnen. Schon 2005 kam nicht nur eine Maho 800 C dazu (inzwischen durch ein stärkeres Modell ersetzt), auch der erste Mitarbeiter wurde eingestellt.Im Sommer 2006 folgte der zweite. Im kommenden September wird das dritte Bearbeitungszentrum installiert. Der Firmenchef: "Wer immer am Ball bleibt, kann kostengünstig arbeiten." Als oberste Prioritäten und Stärken des Unternehmens nennt Ralf Jansen Qualität, Termintreue, Flexibilität, Preis/Leistung und Innovation. "Damit besteht man auch in schlechten Zeiten."Info: SBP Strukturfördergesellschaft Bitburg-Prüm, Günter Gansen, 06561/15-3530, gansen@sbp-online.de; www.sbp-online.de, Raimund Fisch, IHK Trier, 0651/9777-520, fisch@trier.ihk.de; www.ihk-trier.de.