Was Helmut Fink in seinem Heimatort vorhat Architekt möchte Burgviertel in Bettingen aufwerten

Bettingen  · Helmut Fink hat große Pläne für die Bettinger Burganlage. Er saniert einige Ortsbild prägende Gebäude und führt sie einer neuen Nutzung zu. Die Denkmalzone soll für Urlauber interessant werden.

Architekt saniert in der Denkmalzone Gebäude um die einstige Höhenburg
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Burganlage Bettingen wird aufgewertet

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Foto: Tv/Maria Adrian

Die Gemeinde Bettingen, die im vergangen Jahr die Silbermedaille im Bundeswettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“ erringen konnte, hat städtebaulich gesehen auch einige Problemzonen. Der Bereich um die Burg ist nicht direkt ein Aushängeschild, aber das wird sich bald ändern. Die Denkmalzone Burganlage kann sich zu einem richtigen Anziehungspunkt für  Spaziergänger,  Urlauber, für historisch Interessierte und für Menschen entwickeln, die lieber in sanierten historischen Gebäuden wohnen möchten, als in Neubauten. Zwar ist die  vermutlich von den Herren von Falkenstein im 13. Jahrhundert errichtete   Burg nur noch eine Ruine, aber es gibt noch  einen erhaltenen großen Gewölbekeller mit Backofen zu sehen, der bei Bauarbeiten zufällig entdeckt wurde,  Reste der Stadtmauer,  Schächte und  Treppenabgänge, einen Heizkeller und einen steinernen Wandschrank. Auch einige  kleinere Fundstücke sind entdeckt worden, deren Alter und Funktion noch nicht geklärt sind. Dass diese  Dinge überhaupt entdeckt wurden, hat maßgeblich mit dem Engagement eines gebürtigen Bettingers zu tun – nämlich des  Architekten Helmut Fink. Der hat einige ältere, erhaltenswerte  Häuser in Bettingen gekauft und möchte sie sanieren und zwar so,  dass das Historische bewahrt wird und eine neue Nutzung erfahren kann.