Bewahrung dörflicher Traditionen

Bewahrung dörflicher Traditionen

BITBURG. (red) Auf Initiative der Bitburger Architektin Prof. Marie-Luise Niewodniczanska haben belgische, luxemburgische und französische Mitglieder des Internationalen Ateliers für Studien und Aktionen im ländlichen Raum (ATEAR) das Europäische Berufsbildungswerk (Euro-BBW) des DRK-Landesverbandes besucht.

Die moderne Architektur von Behnisch & Partner setzte dabei einen gewollten Kontrapunkt zu einer Studienfahrt durch die Südeifel, bei der es um gelungene Beispiele einer sorgsamen Dorferneuerung unter Bewahrung der für die Eifel-Ardennen-Region typischen traditionellen Architektur ging. Der Stopp an der Bitburger Henry-Dunant-Straße diente auch der Information über die Fertigstellung einer umfangreichen Broschüre "Dorfwelten - innerdörfliche Räume", die Anfang November von der Internationalen Vereinigung R.E.D. und der Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion (ADD) in Trier herausgegeben werden wird. Die Internationale Vereinigung R.E.D. (Ruralité-Environnement-Développement) Ländlicher Raum-Umwelt-Entwicklung hat ihren Sitz im belgischen Attert und arbeitet seit 1982 an der Sensibilisierung der Menschen für eine Entwicklung ihres ländlichen Raumes unter Berücksichtigung der Bewahrung dörflicher und kultureller Traditionen.