Bewegung und Insulin

BITBURG. (red) Das Bitburger Gesundheitsforum ist zu einer Tradition in Bitburg geworden. In regelmäßigen Abständen werden der Bevölkerung Vorträge zu medizinischen Themen angeboten. Beim dritten Vortrag in diesem Jahr stand das Thema Diabetes im Blickpunkt.

Der dritte Vortrag des Bitburger Gesundheitsforums in diesem Jahr hatte "Insulinbehandlung bei Diabetes mellitus" als Thema. Darüber referierte der Oberarzt und Facharzt für Innere Medizin, Schwerpunkt Diabetologie, Dr. Rainer Siebenborn, aus dem Bitburger Clemens-August-Krankenhaus. Zunächst erläuterte Siebenborn den zahlreich erschienenen Bürgern, um was es sich bei dem Krankheitsbild "Diabetes mellitus" handelt und welche Rolle das körpereigene Hormon Insulin dabei spielt. Der "Diabetes mellitus", im Volksmund besser bekannt als Zuckerkrankheit, ist eine durch Insulinmangel oder eine verminderte Insulinempfindlichkeit des Körpers bedingte chronische Störung des Zuckerstoffwechsels, der mit einer Erhöhung des Blutzuckerspiegels einhergeht. In seinem computerunterstützten Bildervortrag erläuterte Rainer Siebenborn die unterschiedlichen Formen des Diabetes (jugendliches, Erwachsenen- oder Altersdiabetes) sowie die heutigen Möglichkeiten zur Feststellung der unterschiedlichen Krankheitsbilder. Besonders ausführlich stellte Siebenborn die Behandlungsstrategien vor. Neben einer der Krankheit entsprechenden Lebensweise, die vor allem die Ernährung sowie körperliche Bewegung betreffen, werden heute verschiedene orale Medikamente bei bestimmten Formen des Diabetes eingesetzt - zum Beispiel, wenn der Körper noch in der Lage ist, Insulin zu produzieren, jedoch nicht mehr in ausreichender Menge. Falls keine eigene Insulinproduktion im Körper mehr erfolgt, muss dieses Hormon täglich dem menschlichen Organismus zu geführt werden. Dabei werden heute unterschiedliche Insulinarten unterschieden, die je nach individueller Therapie zum Einsatz kommen. Ganz wichtig, so Rainer Siebenborn, sei auch die richtige Technik des Insulinspritzen, damit dieses im Organismus ankommt beziehungsweise von diesem bedarfsgerecht aufgenommen werden kann. Hierfür werden Kurse im Bitburger Clemens-August-Krankenhaus angeboten. Im Anschluss an seinen Vortrag stellte sich der Referent den Fragen der Zuhörer, die meist direkt von der Krankheit betroffen waren.Nächster Vortrag zum Thema Drogen

Der nächste Vortrag im Rahmen des Bitburger Gesundheitsforums ist am Dienstag, 31. Mai, um 19 Uhr in der Aula des Schulzentrums St. Matthias in Bitburg. An diesem Abend informieren verschiedene Referenten der regionalen Arbeitsgruppe "Sucht und Gewaltprävention" des Caritasverbands für die Region Westeifel Bitburg zum Thema "Party im Krankenwagen - Drogenkonsum bei Jugendlichen".

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