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Bitburg baut Ladenetz weiter aus

Elektromobilität : Bitburg baut Ladenetz weiter aus

Besitzer von Elektroautos können ihre Wagen nun auch in der Prälat-Benz-Straße und in der Echternacher Straße mit Strom tanken. Im Kreis ist die Stadt inzwischen Spitzenreiter, was das Ladenetz angeht. Doch Elektro-Autos bleiben hierzulande weiterhin Ladenhüter.

Lediglich 775 Autos im Eifelkreis fahren derzeit mit einem Elektro- oder Hybridmotor. Das entspricht noch nicht einmal zwei Prozent der im Eifelkreis zugelassenen Wagen. Von diesen 66 144 Fahrzeugen verbrennen die meisten weiterhin Diesel. Dennoch ist seit Beginn 2019 ein leichter Anstieg zu verzeichnen.

Das geht aus Zahlen der Zulassungsstelle hervor und deckt sich auch weitestgehend mit der Entwicklung der Elektromobilität auf Bundesebene. Denn quer durch die Republik ist die Zahl der Stromfahrzeuge, wenn auch moderat, angestiegen.

Mittlerweile liegt das frühere Nischenprodukt bei einem Marktanteil von immerhin 2,4 Prozent. Auch wenn SUV (geländegängige Stadtlimousinen, sogenannte Sports Utility Vehicles) und Geländewagen weiterhin die Verkaufszahlen dominieren.

Damit Elektroautos keine Ladenhüter bleiben, unterstützt der Bund Fahrer mit Subventionen und investiert auch in die Ladestruktur. Das ist auch im Eifelkreis zu bemerken, wo die Zahl der Stromsäulen stetig zunimmt.

Zwei neue Ladepunkte sind in diesem Monat auch in Bitburg hinzugekommen – eine auf dem Parkplatz „Altes Gymnasium“ in der Prälat-Benz-Straße und eine in der Echternacher Straße. Zusammen mit den Stationen in der Bedastraße, auf dem Bedaplatz, in der Robert-Schuman-Straße, an der Römermauer und vor dem Autohaus Schaal auf Merlick und der Tesla-Säule am Markt gibt es davon nun insgesamt acht Stück in der Kreisstadt.

Das macht Bitburg in der Gegend zum knappen Spitzenreiter. Was Bürgermeister Joachim Kandels mit den Worten kommentiert: „Als Kommune nehmen wir unseren Auftrag ernst, eine Vorbildfunktion beim Ausbau der Zukunftstechnik Elektromobilität auszuüben. Wir freuen uns, dass wir in Bitburg mit diesem Angebot einen Anreiz für mehr emissionsarme und leise Fahrzeuge geben können. Wir leisten damit einen starken Beitrag zum Ausbau der Infrastruktur für Autostrom in der Region.“

Doch auch die Stadt Prüm holt mit ihren sechs Ladestandorten deutlich auf.

Aber das ist noch nicht das Ende der Fahnenstange. Michael Arens, Trierer Leiter der Betreiberfirma Innogy verspricht: „Bis Ende des Jahres wollen wir in der Region Trier zu den bereits in Betrieb befindlichen Ladesäulen in Kooperation mit unseren Partnerkommunen insgesamt 70 Ladesäulen in die öffentliche Nutzung bringen.“

Da wird zwischen Bitburg und Prüm sicher noch die ein oder andere in den kommenden Monaten hinzukommen.