Standesamt zieht Bilanz Unterschiede zum Rest von Deutschland: Das sind die beliebtesten Vornamen in Bitburg

Bitburg · In Bitburg sind im vergangenen Jahr deutlich weniger Kinder geboren worden und mehr Menschen gestorben als in den Vorjahren. Bei den beliebtesten Babynamen gibt es Unterschiede zu Trier und dem Rest der Republik.

Bitburg: Das sind die beliebtesten Babynamen der Stadt
Foto: dpa/Waltraud Grubitzsch

In Bitburg gab es im Jahr 2022 deutlich weniger Geburten und mehr Sterbefälle als in den vergangenen Jahren. Das teilt das Standesamt in einer Bilanz mit. Demnach wurden in der Bierstadt im vergangenen Jahr 421 Kinder geboren. Zum Vergleich: Im Jahr 2021 waren es noch 499. Schon damals handelte es sich um einen Rückgang, 2020 wurden 573 Kinder geboren. Aber es gibt auch gute Nachrichten: Auch im Jahr 2022 wurde nach Angaben des Standesamtes kein Kind tot geboren. Dies war auch schon 2021 der Fall, 2020 wurden leider zwei Kinder tot geboren. 2022 kamen etwas mehr Jungen (216) als Mädchen (205) zur Welt.

Bei den Namen, die sich die Eltern für ihre Babys ausgesucht haben, unterscheidet sich Bitburg von Deutschland und der Stadt Trier. Während in Trier und der Bundesrepublik Noah auf dem ersten Platz steht, landet dieser Name in Bitburg nur auf Platz zwei (vier Nennungen, gemeinsam mit Daniel, Leo, Levi, Liam, Mats und Toni). Spitzenreiter sind mit jeweils fünf Nennungen Leon und Paul.

Mia ist beliebtester Mädchenname in Bitburg

Bei den Mädchen steht Mia als meist gewählter Vorname deutlich auf Platz eins. Siebenmal entschieden sich die Eltern für diesen Babynamen. Auf Platz zwei folgen mit jeweils vier Nennungen Lara, Mara, Melina und Nora. Der deutschlandweit beliebteste Name Emilia schafft es nicht in dieses Ranking.

Keine guten Nachrichten gibt es leider bei den Sterbefällen. In Bitburg sind 2022 397 Menschen (205 Frauen, 192 Männer) gestorben. Zum Vergleich: 2021 waren es 318, 2020 312 Menschen. Von den im Jahr vergangenen Jahr Verstorbenen wohnten 166 (2021: 140) Personen bis zu ihrem Todestag in Bitburg.

Deutlich mehr Eheschließungen

Bei den Eheschließungen gab es eine deutliche Steigerung gegenüber dem Vorjahr. Insgesamt 77 Paare gaben sich vor den Standesbeamtinnen der Stadt Bitburg das Ja-Wort. Das sind 19 mehr als noch ein Jahr zuvor.

Was die Entscheidung um den Namen angeht, zeigen sich in Bitburg noch vermehrt „klassische Bilder“: Von den Frischvermählten entschieden sich 66 Paare für einen gemeinsamen Ehenamen, 64 davon für den Nachnamen des Mannes, nur zwei für den Nachnamen der Frau. Drei Personen entschieden sich dazu, ihren früheren Nachnamen dem Ehenamen hinzuzufügen. Bei elf Paaren behielten beide Partner ihre eigenen Familiennamen bei.

Im Jahr 2022 gab es keine gleichgeschlechtlichen Ehen. Das war auch schon im vergangenen Jahr der Fall.

262 Bitburgerinnen und Bitburger traten im Jahr 2022 aus der Kirche aus. Das sind doppelt so viele wie im Jahr 2021.

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