Bitburg-Erdorf erschließt Neubaugebiet mit zunächst 19 Baustellen – Ampel regelt den Verkehr

Bitburg-Erdorf erschließt Neubaugebiet mit zunächst 19 Baustellen – Ampel regelt den Verkehr

Bevor die Häuslebauer ans Werk gehen können, rollen erst einmal die Bagger: In den kommenden Monaten wird das Neubaugebiet „Auf der Acht“ in Bitburg-Erdorf erschlossen. Deshalb müssen dort Autofahrer zeitweise auf eine Baustellenampel achten.

Jahrelang hat Erdorf um sein Neubaugebiet gekämpft (der TV berichtete). Werner Becker ist der dritte Ortsvorsteher, der sich dafür eingesetzt hat, dass der Bitburger Stadtteil wachsen darf.

Linksabbiegerspur wird gebaut

Und es hat geklappt. Steine aus dem Weg räumen müsse er nun nicht mehr, sagt Becker: Das überlasse er von nun an lieber Valentin Haier und seinen Mitarbeitern Sie kümmern sich in den kommenden Monaten um die Erschließung des Baulands: Zuerst wird die Linksabbiegerspur auf der B257 gebaut - eine Auflage des Landesbetriebs Mobilität Gerolstein: "Aufgrund des Verkehrsaufkommens auf der Bundesstraße muss das gemacht werden", sagt Haier. "Die Straße wird verbreitert um eine komplette Fahrbahn, etwa fünf Meter."
Der erste Schritt, aber ein wichtiger: "Wir müssen das zuerst machen, weil der spätere Baubetrieb auf dem eigentlichen Bauland über die Bundesstraße laufen muss", sagt Becker. Das Gebiet ist zwar auch über die Schulstraße zu erreichen - aber die biete nicht genug Platz für die schweren Geräte.

Außerdem werden ein Regenrückhaltebecken und ein Entwässerungsgraben angelegt. Danach beginnt der Bau an der Erschließungsstraße "In der Reusch". Die Kosten für die Erschließung trägt die Stadt: 600000 Euro.

Arbeiten dauern bis Herbst

Die Baustellenampel, sagt Haier, werde etwa noch für drei Wochen eingeschaltet bleiben müssen.
Die Besucher des Friedhofs müssen besonders achtgeben: Sie müssen sich bei der Ausfahrt vom Parkplatz in den laufenden Ampelverkehr einordnen. Außerdem, sagt Haier, werde die Ampel nochmals im Spätsommer gebraucht: "Wenn die Deckschicht gefahren wird."

Komplett fertig sei man dann im Herbst. Dann sollen die zunächst 19 Baustellen erschlossen sein, später kann das Gebiet noch auf dreißig Flächen erweitert werden. Der Stadtrat hat einen Preis von 85 Euro pro Quadratmeter beschlossen. "Fünf Interessenten haben sich jetzt schon gemeldet", sagt Becker. Und dann wird sie gebaut, Erdorfs Zukunft: Stein für Stein.

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