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Bitburg investiert rund 600.000 Euro in weiteren Ausbau und schreibt Wettbewerb zur Neugestaltung des Petersplatzes aus

Bitburg investiert rund 600.000 Euro in weiteren Ausbau und schreibt Wettbewerb zur Neugestaltung des Petersplatzes aus

Das erste Stück ist geschafft. Und obwohl sich tiefe Gräben durch die Fußgängerzone gezogen haben und allerlei Bagger mitten durch die Flaniermeile rollten, gingen Anlieger, Geschäftsleute und Passanten damit erfrischend unaufgeregt um. Dieses Jahr geht es weiter vom Modehaus Messerich bis zum Petersplatz.

Die roten Klinker, die in den 70er Jahren in Bitburgs Fußgängerzone eingebaut wurden, sind passé. Das neue Pflaster ist grau. Die Kugellampen - keine Frage, ebenfalls 70er Jahre - sind schlichten, eckigen Leuchten gewichen. Statt der mit Holz verkleideten Blumenkübel stehen dort nun Stahlkübel. Knapp eine Million Euro hat die Stadt 2016 in das erste Ausbaustück vom Spittel bis zum Modehaus Messerich investiert. Die Schliezgasse ist schon fertig. Von der Josef-Niederprüm-Straße fehlt nur noch ein letztes Stück.
"Ist doch richtig schön geworden", sagt Bürgermeister Joachim Kandels bei einem Rundgang mit Projektleiter Ralf Mayeres. "Zeitlos, aber doch modern", findet Kandels die neue Gestaltung und lobt den reibungslosen Ablauf des Großprojekts, bei dem die Stadt bis 2022 sechseinhalb Millionen Euro verbauen wird. Dieses Jahr geht es wie folgt:

Josef-Niederprüm-Straße: Das Stück der Seitenstraße ab Höhe Intersport bis zum Markt haben die Arbeiter nicht mehr vor der Winterpause geschafft, das soll - wenn es die Witterung zulässt - ab Februar/März fertiggestellt werden.

Von Messerich bis Peterplatz: Der größte Abschnitt wird dann in Folge der Ausbau der Fußgängerzone vom Modehaus Messerich bis zum Peterplatz sein. "Wir hoffen, dass wir damit im April, spätestens im Mai anfangen können", sagt Projektleiter Mayeres.

Rübengasse und Ludesgasse: Die beiden Seitenstraßen, die auf diesem Ausbauabschnitt liegen, werden ebenfalls angegangen, ähnlich wie das auch schon im ersten Abschnitt mit den Seitenstraßen gemacht wurde.

Wettbewerb Petersplatz: Die Stadt will einen Wettbewerb zur Neugestaltung des Petersplatzes ausschreiben. "Da planen wir im März eine Bürgerversammlung, so dass sich alle mit Ideen und Vorschlägen für diesen wichtigen Platz beteiligen können", sagt Kandels. Gebaut wird aber erst ab 2018. Für den Wettbewerb sind 115?000 Euro einkalkuliert.

Kosten: Abzüglich der Kosten für den Wettbewerb für den Petersplatz betragen die reinen Baukosten für das Stück Fußgängerzone samt der Rüben- und Ludesgasse 470?000 Euro. Davon tragen die Anlieger mit rund 240?000 Euro den größten Teil. Die Stadt steuert 140?000 Euro bei, das Land fördert das Projekt mit 90?000 Euro. scho