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Bitburg kämpft gegen Nachverdichtung und große Mehrfamilienhäuser

Kommunalpolitik : Bitburg macht ersten Schritt im Kampf gegen große Klötze

(de) Um zu verhindern, dass große Mehrfamilienhäuser in eher kleinteilige Wohngebiete reingesetzt werden, hat Bitburgs Stadtrat einstimmig beschlossen, Bebauungspläne für zwei Wohngebiete aufzustellen: der Bereich „Prümer Straße, Lindenweg, Eschenpesch“ und der Bereich „Stockstraße, Kleverberg, Baumschulweg“.

Im den beiden Bebauungsplänen wird festgelegt, dass fortan nur noch maximal zwei Wohnungen pro Gebäude erlaubt sind. Hinzu kommt: Die Häuser dürfen maximal ein Drittel der gesamten Grundstücksfläche einnehmen und nicht höher als zwei Vollgeschosse sein. Offen ist noch, ob in den beiden Wohngebieten künftig Satteldächer vorgeschrieben werden oder auch Flachdächer gestattet sind. Fest steht: Höher als zehn Meter soll kein Neubau werden.

Beide Wohngebiete befinden sich in bester Kernstadtlage. Dort soll „eine unverhältnismäßige Nachverdichtung“ verhindert werden, wie es in der Vorlage aus dem Rathaus heißt. Bevor die beiden Bebauungspläne rechtskräftig sind, stehen noch einige Verfahrensschritte bevor. Dazu gehört auch die Offenlage der Pläne, die Behörden, aber auch Bürgern die Möglichkeit gibt, Kritik, Anregungen oder Einwände zu äußern.