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Bitburg macht sich fit: Indianerspielplatz wird zum Mehrgenerationenpark mit Trainingsparcours

Bitburg macht sich fit: Indianerspielplatz wird zum Mehrgenerationenpark mit Trainingsparcours

Die kleinsten Bürger der Stadt finden auf 35 Spielplätzen zahlreiche Spielgeräte, an denen sie sich austoben können. Doch für erwachsene Bitburger ist das Freizeitangebot auf den öffentlichen Plätzen mau. Mit der Umgestaltung des Indianerspielplatzes am Ostring zum Mehrgenerationenplatz will die Stadt da Abhilfe schaffen.

Auf Parkbänken sitzen und die Natur genießen: Dazu haben Bitburger an zahlreichen Stellen im Stadtgebiet die Gelegenheit. Doch das kann auf Dauer ganz schön langweilig werden. Und wer zum Beispiel in der Mittagspause eher Sport und Bewegung statt Entspannung sucht, der findet dafür auf öffentlichen Plätzen im Stadtgebiet keine Angebote. Nur den kleinen Bitburgern wird mit den Spielplätzen im Stadtgebiet einiges an Raum und Gerät geboten, um sich auszutoben.
Erwachsene schauen da in die Röhre. Doch mit der Umgestaltung des Indianerspielplatzes zum Mehrgenerationenplatz will die Stadt ein Angebot für Fitnessfans schaffen. Doch keine Sorge: Spielgeräte für Kinder werden dort deshalb nicht abgebaut. Ganz im Gegenteil: Im weiteren Verlauf der Arbeiten, die im nächsten Frühjahr starten, sollen noch weitere Spielgeräte aufgestellt werden.

Mehrgenerationenplatz: Unter dem Motto "Bitburg macht fit" steht die Umgestaltung des Indianerspielplatzes. 40.000 Euro will die Stadt dort für einen 200 Quadratmeter großen Sport- und Bewegungsbereich ausgeben, der auch für untrainierte Bitburger einige Trainingsgeräte bereithalten soll. "Klimmzüge, verschiedene Varianten der Liegestütze: Da wird für jedes Schwierigkeitslevel etwas dabei sein", sagt Bürgermeister Joachim Kandels. Auch an Rollstuhlfahrer habe man gedacht. Der Fitnessbereich eigne sich insbesondere für Vereine, die dort gemeinsam trainieren könnten, sowie für Schulklassen. Kandels: "Krafttraining, Aufwärmtraining: In der Nähe des Stadions ist der Fitness-Parcours gut platziert." Außerdem wolle man über die Volkshochschule Kurse anbieten, in denen die Bürger das effektive Training mit den Fitnessgeräten erlernen können.
Im Frühjahr, sobald es die Witterung erlaube, könne der Fitnesspark innerhalb weniger Tage installiert werden, sagt Kandels. Zudem werde man dort weitere Spielgeräte für Kinder aufbauen.

Kosten: 70.000 Euro solle der Fitnessparcours inklusive eines Fallschutzbodens kosten, sagt Kandels. Dabei handele es sich um Geld aus dem Spielplatzkonzept, in dessen Verlauf die Spielplätze "Auf Arxt", "Metzwieschen" und "Sperberwäldchen" rückgebaut und veräußert werden sollen. Mit dem erwarteten Erlös von 420.000 Euro sollen die 21 verbleibenden innerstädtischen Spielplätze aufgewertet werden.

Spielplatzkonzept: Insbesondere die sieben Schwerpunktspielplätze, der Indianerspielplatz gehört dazu, sollen aufgewertet werden. 2017 will die Stadt auch das Maximiner Wäldchen, die grüne Oase samt Spielplatz an der Echternacher Straße, angehen. Im Anschluss steht die Umgestaltung des Spielplatzes in der Mozartstraße auf dem Programm.