Bitburg: Neuer Wohnraum und mehr Platz fürs Leergut

Kommunalpolitik : Neuer Wohnraum und mehr Platz fürs Leergut

In seiner jüngsten Sitzung hat sich der Stadtrat Bitburg mit der Aufstellung und Änderung mehrerer Bebauungspläne befasst.

Sowohl der Ortsbeirat Masholder als auch der Bauausschuss haben dem Vorhaben Mitte August bereits zugestimmt. Zwei Wochen später zieht dann schließlich auch der Bitburger Stadtrat in seiner Sitzung nach. Der Aufstellung des Bebauungsplans für das Gebiet „Am Boden“ im Bitburger Stadtteil Masholder steht damit nichts mehr im Wege.

Erforderlich ist dieses Verfahren, weil die Eigentümer der betroffenen Fläche gemeinsam mit dem Unternehmen Eifel-Haus die Entwicklung eines Neubaugebiets mit rund 20 Baugrundstücken und drei Mehrfamilienhäusern planen.

Den Empfehlungen des Bauausschusses folgt der Stadtrat auch bei drei weiteren Verfahren zur Änderung beziehungsweise Aufstellung eines Bebauungsplans.

Dazu gehört zum einen der Bereich des Kauflands in der Kölner Straße. Das Unternehmen plant eine Modernisierung des Markts und in diesem Zusammenhang auch eine Vergrößerung und Verlagerung der Leergutannahme, wofür nun mit dem einstimmigen Beschluss des Stadtrats die Änderung des Bebauungsplans als Satzung festgelegt wird.

Gleiches gilt auch für den Bereich Echternacher Straße, Heinrichstraße und Umgehungsstraße. Um den städtebaulichen Charakter des Gebiets zu erhalten, soll mit Hilfe der Planänderung der Bau von mehrgeschossigen Wohnanlagen verhindert werden.

Der vierte Bebauungsplan, mit dessen Neufassung sich der Rat in seiner Sitzung befasst und der das Gremium ebenfalls die Zustimmung erteilt, bezieht sich auf die Innenentwicklung im Bereich von Burbetstraße und Ecke Gerichtsstraße. Das Unternehmen Lack aus Wolsfeld plant dort den Bau von zwei Mehrfamilienhäusern mit jeweils fünf Wohneinheiten. Bislang gab es für dieses Gebiet noch keinen Bebauungsplan.

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