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Bitburg: Wie es dazu kam, dass Mötsch weihnachtlich leuchtet

Mit Beleuchtung : Wie es dazu kam, dass Mötsch im weihnachtlichen Lichterglanz erstrahlt (Fotos)

Es war eine einfache Idee und irgendwann wollten immer mehr Menschen mitmachen. Franz Lippert aus Mötsch erklärt, warum der Stadtteil immer mehr leuchtete.

Die Idee erwuchs bei Franz Lippert aus Mötsch aus den Erinnerungen an die eigene Kindheit. „Als Kinder sind wir mit unseren Eltern mit dem Auto im Schritttempo durch die amerikanische Housing gefahren und haben dort die Lichter geguckt. Damals konnte man noch ungehindert da durch fahren. Da war alles sehr schön bunt, die Weihnachtsbeleuchtungen erhellten die ganzen Straßen. Das hat uns sehr gefallen und beeindruckt, weil es das an den deutschen Häusern noch nicht gab“, erinnert sich „Lippi“.

Und weil er in seinem Bestand von Weihnachtsbäumen auch etliche hat, die nicht so optimal gewachsen sind, verschenkte er die in der Nachbarschaft mit dem Hinweis: „Ich gebe euch den Baum und ihr schmückt ihn und lasst ihn erleuchten“. Seine Idee: Es könnte nochmal so werden wie damals in der Housing.

Gesagt, getan. So wurden es täglich mehr und die Mötscher wurden darauf aufmerksam. „Dann sind plötzlich immer mehr Leute gekommen und wollten mitmachen. Jetzt ist daraus eine richtig schöne Aktion geworden. An sehr vielen Häuser in Mötsch stehen Weihnachtsbäume, sind beleuchtet und ergänzen den Weihnachtsschmuck an den Häusern“, erzählt Lippert. Damit zeigt sich der Bitburger Stadtteil in dieser zweiten Corona-Adventszeit von seiner mit Lichterglanz erfüllten, schöne Seite.