Bitburger Bauausschuss unterstützt Pläne für Mötscher Lückenschluss

Bitburger Bauausschuss unterstützt Pläne in Mötsch : Zustimmung für den Lückenschluss in der Flurstraße

Weil in Mötsch keine Baugrundstücke mehr verfügbar sind, möchte der Stadtteil neues Bauland erschließen. Im Bauausschuss stößt dieses Vorhaben auf Zustimmung.

Am südwestlichen Ende der Mötscher Flurstraße stehen Häuser und am nordöstlichen Ende auch. Nur in der Mitte nicht. Genau das würde der Bitburger Stadtteil gerne ändern und beantragt deshalb die Einleitung eines Bauleitplanverfahrens. „Wir hätten hier mit Hilfe eines beschleunigten Verfahrens die Möglichkeit, ein gutes Dutzend Baugrundstücke zu erschließen“, sagt Heiko Jakobs, Ortsvorsteher in Mötsch und zudem Mitglied des Bauausschusses der Stadt Bitburg, der sich nun mit diesem Antrag befasst.

Laut Sitzungsvorlage gibt es derzeit einige junge Familien, die gerne in Mötsch bauen würden, leider aber kein Grundstück finden. Zwar gebe es für den Bereich Wiesenstraße/Mettericher Straße einen Bebauungsplan. Nur könne dieser nicht umgesetzt werden, da der landwirtschaftlich tätige Eigentümer die Flächen für seine Zwecke benötige. Um dennoch Bauland erschließen zu können, hat sich der Ortsbeirat dafür ausgesprochen, die Lücke in der Flurstraße zu schließen.

Nach Auskunft der Stadt wurde seitens der Grundstückseigentümer bereits eine grundsätzliche Bereitschaft zur eigenen Bebauung oder zum Grundstückstausch signalisiert. Bis zu 15 neue Baugrundstücke könnten demnach entstehen.

Begonnen wurde mit der Bebauung in der Flurstraße bereits vor 40 Jahren. Derzeit jedoch ist die Straße weder ausgebaut noch umgewidmet. „Die topographische Lage der vorgesehenen Baulandflächen und der bestehende Kanalanschluss lassen eine einfache und kostengünstige Erschließung der Grundstücke erwarten“, heißt es in der Vorlage. Und auch die Stadtwerke stünden dem Vorhaben positiv gegenüber.

Auch Bauausschussmitglied Heinz Reckinger (Liste Streit) begrüßt wie auch die übrigen Mitglieder des Rats das Vorhaben, äußert aber Bedenken, was die Einschätzung zur Höhe des Aufwands betrifft.
„Ich habe schon Generationen von Ortsvorstehern in Mötsch miterlebt, die sich an diesem Gebiet die Zähne ausgebissen haben“, sagt Reckinger, ehemaliger Leiter des Bitburger Bauamts. „Man kann das machen“, sagt er. „Es ist aber sicher nicht so, dass das einfach und Kostengünstig wird.“