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Bitburger Fußgängerzone braucht kleine Geschäfte und Drogeriemarkt

Kommentar zu Rossmann in Bitburg : Innenstadtentwicklung ist ein komplexes Thema

Es ist schade, dass der Drogeriemarkt aus der Fußgängerzone verschwinden wird. Und für die Mitarbeiterinnnen ist es mehr als das. Als Kundin schätzt man zwar, gerade in Corona-Zeiten, geräumige Supermärkte mit breiten Gängen.

Aber sie dürfen auch nicht so groß sein, dass man sich darin verliert. Andererseits gehören auch die kleinen, überschaubaren Geschäfte zum Einkaufserlebnis. Und der Rossmann ist so ein Geschäft,  da  springt man gern mal rein, beim Bummeln in der Fußgängerzone. Die Umsätze der Filiale reichen dem Unternehmer Rossmann  wohl nicht aus. Das heißt, es muss mehr Fläche  her, es muss mehr verkauft werden. Die Gesetze des Kapitalismus eben. Das Ladenlokal braucht  ein  helles, modernes Outfit. So viel ist klar. Die Lage ist gut, es ließe sich  was daraus machen,  wenn sich der richtige Unternehmer findet. Und damit könnte ab Oktober ein Leerstand verhindert werden. Wenn nicht, dann muss darüber nachgedacht werden, wie sich aus den Leerständen im Stadtbild Wohnraum schaffen lässt.

m.adrian@volksfreund.de