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Bitburger Landgänge sollen im Frühjahr ausgeschildert werden

Freizeit : Zwei Dutzend Wanderwege werden zu neuen „Bitburger Landgängen“

Die Bitburger Landgänge sollen im Frühjahr ausgeschildert werden. Gemeinden wurden 2018 dazu aufgerufen, kleine Wanderrouten zu entwickeln. 24 Dörfer sollen mit Rundwegen nun dabei sein.

(uhe) Vor wenigen Wochen ist sie erschienen, die neue Wanderkarte des Naturparks Südeifel. Auf ihr dargestellt sind nahezu alle ausgewiesenen und kategorisierten Wanderwege innerhalb und im Umfeld des Naturparks. Der Zweckverband des Naturparks hat dazu im Vorfeld das eigene Wanderwegenetz ordentlich ausgedünnt, das Angebot auf gut die Hälfte der ursprünglich 1500 Kilometer auf die Hälfte reduziert. Nun aber kommen im Bitburger Land wieder neue Wege hinzu: die Bitburger Landgänge.

Ende 2018 wurde mit dem Leader-Projekt unter Federführung der Tourist-Information Bitburger Land gestartet. Gemeinden wurden aufgerufen, lokale Rundwege als sinnvolle Ergänzung zum bereits vorhandenen Wegenetz vorzuschlagen. Unterschieden wurde dabei zwischen zwei Kategorien:  Zur Zielgruppe der ersten Kategorie gehören leicht begehbare Routen mit einer Länge von zwei bis vier Kilometern, die vor allem für Sonntags-Spaziergänger, Familien und Senioren gedacht sind.

Die zweite Kategorie, deren Rundwege vier bis acht Kilometer lang, ebenfalls gut begehbar, aber auch durchaus etwas anspruchsvoller sein sollen, richtet sich an Kurzwanderer und Erholungssuchende.

Gut 30 Gemeinden haben sich an dem Projekt mit Vorschlägen beteiligt, von denen einige aber im Lauf des Verfahrens verworfen wurden.  Verständigt haben sich die Tourist-Information und das mit dem Vorhaben beauftragte Planungsbüro letztlich auf 24 Landgänge. Vorgesehen sind beispielsweise Rundwege in Badem, Brecht, Dahlem, Meckel, Oberweiler und Wißmannsdorf.

Wie Maria Arvanitis, Geschäftsführerin der Tourist-Information, erklärt, würden derzeit die Wege ausgeschildert. Ziel sei, die Routen bis April ausgewiesen zu haben. Allerdings gebe es in einigen wenigen Gemeinden noch Klärungsbedarf bezüglich des genauen Routenverlaufs.

Zu den Merkmalen der Landgänge  zählt neben der einheitlichen Markierung auch, dass jeder Rundweg mit einem gut erreichbaren Ausgangspunkt samt Parkmöglichkeit ausgestattet sein muss. Die Kosten für die Planung und die Konzeption des Leader-Projekts trägt die Verbandsgemeinde.

Die Ausgaben für Schilder und gegebenenfalls auch Bänke sollen laut Vorgabe zu 70 Prozent über den Leader-Zuschuss (insgesamt 110 000 Euro) abgedeckt werden. Die restlichen 30 Prozent müssen die Gemeinden tragen. Ursprünglich war geplant, das Projekt bereits Anfang 2020 abzuschließen. Dieser Zeitplan erwies sich jedoch im Lauf des Verfahrens – auch ohne Corona-Pandemie - als zu straff.