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Bitburger Stadtrat reduziert Zahl der Spielplätze

Bitburger Stadtrat reduziert Zahl der Spielplätze

Im Hinblick auf notwendige Investitionen in die Kinderspielplätze der Stadt Bitburg haben die Ratsmitglieder beschlossen, drei kaum frequentierte Anlagen zu schließen. Mit dem Erlös aus dem Verkauf der Flächen möchte die Stadt die übrigen 35 Anlagen aufwerten.

Eine hitzige Debatte lieferte sich Bitburgs Stadtrat am Donnerstagabend, als es zum Tagesordnungspunkt Nummer zwei, Spielplatzkonzept, kam. Auch wenn alle Gremiumsmitglieder betonten, wie groß ihr Herz für Kinder sei, stimmte letztendlich nur die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen gegen die Schließung der drei Spielplätze Metzwieschen, Auf Arxt, Sperberwäldchen und ein Teil in der Rethelerstraße.

Dabei erhofft sich auch die Mehrheit der Ratsmitglieder, die für die Stilllegung der drei kaum bespielten Plätze stimmte, die Spielmöglichkeiten in der Stadt zu verbessern. Und zwar mit den 419.000 Euro, die man mit dem Verkauf der stillzulegenden Flächen erzielen möchte. Das Geld soll hauptsächlich in die Aufwertung der vier Schwerpunktspielplätze Mozartstraße, Indianerspielplatz, Südschule und Maximiner Wäldchen fließen.

"Aber wir möchten alle Spielplätze verschönern und zu Plätzen umgestalten, wo man sich gerne trifft", sagte Bauhofleiter Ralf Mayeres, der das neue Spielplatzkonzept entworfen hat. Daneben beschloss der Stadtrat, Spielplätze in zukünftigen Neubaugebieten nur noch auf Zeit zu errichten. Wenn die Zahl der Kinder dort nach 15 bis 20 Jahren deutlich abnehme, wolle man die Flächen anders nutzen.