Bitburger Wasser wird 2016 teurer: Stadtrat beschließt Erhöhung um neun Cent auf 1,60 Euro pro Kubikmeter
Bitburg · Die Bitburger verbrauchen immer weniger Wasser. Für die Stadtwerke bleiben die Kosten für das Leitungsnetz aber gleich. Um wirtschaftlich zu arbeiten, steigt der Wasserpreis. Ab 2016 müssen die Bitburger mehr bezahlen.
Einer der Gründe, warum der Wasserverbrauch in der Stadt Bitburg über die Jahre deutlich zurückgegangen ist, ist die schrittweise Aufgabe der amerikanischen Wohnsiedlung und der Alten Kaserne. Hinzu kommt, dass landauf, landab längst sparsamer mit Wasser umgegangen wird. "Seit Jahren ist der Verbrauch rückläufig", sagt Rolf Heckmanns, Leiter der Stadtwerke. Gleichzeitig aber müssen die Stadtwerke das umfangreiche Wassernetz unterhalten. Heißt: Die Fixkosten der Werke sind eben nicht gesunken. Um höhere Fehlbeträge im Wirtschaftsplan zu vermeiden, was auch die Aufsichtsbehörde angemahnt hat, kommen die Werke um eine Erhöhung der Wassergebühren nicht herum.
Eine Preissteigerung von neun Cent auf 1,60 Euro pro Kubikmeter hat der Stadtrat nun in seiner jüngsten Sitzung beschlossen. Die Bitburger müssen ab dem 1. Januar 2016 mehr fürs Wasser bezahlen. Bei einem durchschnittlichen Verbrauch von rund 50 Kubikmetern Wasser pro Person im Jahr bedeutet das: Statt 75,50 Euro werden nun 80 Euro pro Person durchschnittlich im Jahr fällig. Hinzu kommt: Auch die Grundgebühr für die Zähler steigen. Für den normalen Haushaltszähler von bisher 66 Euro auf 90 Euro.
Weitere Infos geben die Stadtwerke, Telefon 06561/9508-0.