Böschungsarbeiten verärgern Bürger
Prüm/Dausfeld · Die Mitarbeiter des Prümer Bauhofs sind derzeit mit Säge und Fräse unterwegs: Sie beschneiden die Böschung an der Straße zur Dausfelder Höhe. Der Grund: Ein Teil der Sträucher hängt über Gehweg und Fahrbahn. Anwohner Manfred Lamberty findet das nicht gut.
Prüm/Dausfeld. Säge, Fräse, Äste weg: Die Mitarbeiter des städtischen Bauhofs befreien in diesen Tagen die Böschung an der Straße hinauf zur Dausfelder Höhe auf großer Fläche von allerlei Bewuchs, darunter Hecken und Haselnusssträucher.
Manfred Lamberty aus Dausfeld wohnt direkt gegenüber, er hat sich beim TV gemeldet - weil er findet, das sei in dieser Form nicht nötig, außerdem sei es viel zu teuer, die Bauhofleute dafür einzuspannen:
"Dafür haben sie Geld. Was das für einen Sinn haben soll, das möchte ich gerne wissen. Ich hätte da eine Firma geholt. Die wäre einmal rauf- und runtergefahren und wäre fertig." Außerdem ärgert er sich darüber, dass die Bürger nicht dazu befragt worden seien.
Bauhof-Vorarbeiter Walter Meyeres versucht die Wogen zu glätten: Die Stadt sei nun einmal in der Pflicht, die Verkehrssicherheit der Bürger zu gewährleisten. Und deshalb schneide man nun auch den Bewuchs im Hang bis zu einer Höhe von etwa drei Metern weg.
Etliche Äste und Büsche, sagt Meyeres, "hängen über den Bürgersteig. Wenn im Winter Schnee darauf fällt, kommen die runter. Und dann ist der Durchgang nicht mehr gewährleistet."
Kein Kommentar
Außerdem komme man dann dort nicht mehr mit Räumfahrzeugen durch. Was gewiss auch, so ist zu erwarten, zu Bürgerbeschwerden führen würde.
Jetzt etwas umfassender ranzugehen, sagt Mayeres, sei außerdem auch nicht so teuer wie jedes Jahr nur ein bisschen wegzuschneiden: "Dann haben wir ein paar Jahre lang Ruhe."
Kurze TV-Anfrage bei Stadtbürgermeisterin Mathilde Weinandy mit der Bitte um einen Kommentar: "Ich habe dazu nichts zu sagen", gibt sie zur Antwort. "Außer, dass ich den Bauhof unterstütze." fpl