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Bradiere Bitburg Flohmarkt der Einzelhändler Gewerbeverein

Einzelhandel in Bitburg : Beschwingter Sommer-Raus-Verkauf trotz Corona

Gute Stimmung, jede Menge Betrieb und trotzdem wurden die Corona-Regeln beachtet: Die siebte Auflage der Bitburger Braderie, zu der der Gewerbeverein von Donnerstag bis einschließlich Samstag eingeladen hatte, war aus Sicht der Veranstalter wie auch der Besucher ein Erfolg.

Der Flohmarkt der Einzelhändler war die erste größere Einkaufsveranstaltung in der Kreisstadt seit Beginn der Corona-Krise. Im Gegensatz zu den vergangenen sechs Jahren fand die Braderie nicht nur an einem Samstag statt, sondern wurde auf Initiative des Gewerbevereins auf drei Tage verteilt. Der Hauptgrund dafür: Die Einkaufswilligen sollten sich nicht durch die Stadt quetschen müssen, sondern auf drei Tage verteilt mit genug Abstand bummeln gehen.

Vom Zuspruch ist Marion Schelian von Ragazzi-Moden begeistert: „Ich bin mit der Braderie voll und ganz zufrieden, die Kunden haben unser Angebot sehr gut angenommen.“ Der Freitag sei zwar etwas ruhiger gewesen, dafür war die Stadt am Samstag dann aber wieder gut gefüllt.

Auch Heike Simon-Becker von Mia Mode ist sehr zufrieden: „Der Donnerstag war für uns der stärkste Tag. Die Kunden kamen gezielt zu uns und haben gekauft.“ Am Samstag seien die Besucher mehr durch die Stadt flaniert, ohne unbedingt auch was zu kaufen. Auch viele Touristen waren unterwegs, wie an der niederländischen Sprache zu erkennen ist.

Die Fußgängerzone war zur Braderie auf jeden Fall voller als an normalen Samstagen. Rund um den Petersplatz genossen die Gäste leckere Pasta Fritti und machten es sich in einem der Strandkörbe rund ums Café Prinz bequem. Die Atmosphäre: top. „Der Samstag ist für uns der beste Tag der Braderie. Wir haben hier heute richtig gut zu tun und nicht nur bekannte Kunden bedient“, sagt Doris Denzer vom Porzellanhaus Schönhofen. Dass die Braderie auch unter Sicherheitsauflagen und geltenden Masken- und Abstandsregeln bestens funktioniert, wurde besonders am Spittel deutlich, wo der singende Koch Rocco Giacobbe auf der kleinen Bühne des Gewerbevereins die Besucher unterhielt. Seine Italo-Songs sorgten für Urlaubsstimmung und beschwingte Laune beim Publikum, so dass einige spontan auch tanzten. Die Krise schmolz für einen Augenblick dahin. Aber dennoch blieben alle vernünftig und halten Abstandsregeln ein.