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Brand auf dem Bauernhof: Strohballen in Flammen

Brand auf dem Bauernhof: Strohballen in Flammen

Vier Wehren proben den Ernstfall: Bei einer Abschlussübung haben 50 Wehrleute alle Hände voll zu tun. Sie müssen nicht nur ein Feuer löschen, sondern auch einen Vermissten retten und Tiere befreien.

Sinspelt. Auf einem Bauernhof stehen Strohballen in Flammen. Ein Mensch wird vermisst. Tiere sind in einem Stall eingeschlossen. Dieses Szenario hatte sich die Feuerwehr Sinspelt-Niederraden ausgedacht, die für die Abschlussübung der Feuerwehren Sinspelt-Niederraden, Fischbach-Oberraden, Ober-/Niedergeckler und Mettendorf verantwortlich war.
"Das Schwierige an dieser Übung war, schnellstmöglich Wasser an die Brandstelle zu bekommen", sagte Leo Schuh, Wehrführer von der Feuerwehr Sinspelt-Niederraden.
Zwar war die Feuerwehr Mettendorf mit Tankwagen und Löschfahrzeug schnell vor Ort. Doch das Wasser reichte nicht aus, um den Brand zu löschen. Der nächste Hydrant war 800 Meter von der Brandstelle entfernt, der nächstgelegene Fluss, die Enz, 1500 Meter. Die Mettendorfer begannen zu löschen. Die Feuerwehr Sinspelt-Niederraden begann parallel, eine Wasserversorgung aufzubauen.
Unterstützt wurden die Sinspelter von den Wehren aus Ober-/Niedergeckler und Fischbach-Oberraden, die auch Wasser aus der Enz zur Brandstelle pumpte.
Die vermisste Person wurde gefunden und von Wehrleuten erstversorgt. Die Tiere im Stall konnten gerettet werden. "Zu keiner Zeit waren die Rinder im Stall gefährdet", so Dietmar Fandel, Zugführer der Feuerwehr Mettendorf.
50 Brandschützer beteiligt


Wehrleiter Alfred Thome, Übungsleiter und Wehrführer Leo Schuh waren zufrieden mit dem Übungsablauf. "Zwar gibt es hier und da noch was zu verbessern, um diese Schwachstellen zu entdecken, seien schließlich Übungen da", sagte Wehrleiter Thome in der Nachbesprechung. 50 Feuerwehrleute waren an der Übung beteiligt. red