BRANDSCHUTZ

Zum Artikel über den Feuerwehrstreit (TV, 22. November):

Wenn ich den Artikel lese, vermittelt mir die Aussage von Herrn Billen fast den Eindruck, er würde gerne bestehende Gesetze einfach ignorieren oder gar neue erfinden? Also ich finde es beruhigend, wenn Herr Streit in seiner Funktion als Landrat trotz des ganzen Hickhacks um die Feuerwehr die Sachlage nicht aus den Augen verliert! Und wenn diese Gesetzeslage von einem Kreisfeuerwehrinspektor verlangt, dass er auch außerhalb der Dienstzeiten jederzeit kurzfristig alarmierbar ist, dann muss selbst Herr Billen diese Gesetzeslage akzeptieren. Und davon abgesehen gibt es genug Menschen, die bei einer 40-Stunden-Woche im Monat "nur" 1200 Euro verdienen. Also wollen wir Steuerzahler doch erwarten dürfen, dass sich ein ehrenamtlicher Kreisfeuerwehrinspektor für 1200 Euro Aufwandsentschädigung im Monat im Falle eines Falles auch vor Ort befindet, oder? Angela Junk, Bitburg