Brot unter der Lupe

HILLESHEIM/PRÜM. (red) Ein Tag reichte nicht. Weil die Nachfrage so groß war, beraumte die Bäcker-Innung Westeifel kurzfristig noch zwei zusätzliche Tage für die Brotprüfung an.

In der Volksbank Hillesheim sowie im Büro der Kreishandwerkerschaft Westeifel hatten sich die Teilnehmer der Brotprüfung 2004 eingefunden, um ihre Produkte von den Experten unter die Lupe nehmen zu lassen. Die teilnehmenden Betriebe erzielten auch in diesem Jahr wieder Top-Ergebnisse. In diesem Jahr war zum ersten Mal die Brotprüfung nicht mehr für alle Betriebe freiwillig, sondern für die Bäckereien, die das neue Qualitätszeichen des Bäckerhandwerks nutzen wollen, eine Pflichtveranstaltung. Speziell geprüft wurden Form, Aussehen, Oberfläche, Kruste, Lockerung, Krume, Struktur, Elastizität, Geruch, Geschmack sowie der Säuregrad und der PH-Wert der Waren. Die Ernährungsberaterin der AOK, Karin Pinn, informierte über gesunde Ernährung mit Brot. Insgesamt wurden 219 Brot- und Brötchenproben zur Bewertung abgegeben. Von den 181 getesteten Broten schnitten 40 mit "sehr gut ab. 81 Brote wurden als "gut" eingestuft", 49 als "zufriedenstellend" und elf Brote fanden die Prüfer "verbesserungswürdig". www.das-handwerk.de