Bürgermeister zeigen guten Willen über die Grenzen hinweg

Bürgermeister zeigen guten Willen über die Grenzen hinweg

Der gute Wille, in der Eifel gemeinsam zu agieren, ist über alle Grenzen vorhanden. Ein Instrument dazu ist die seit fünf Jahren existierende Zukunftsinitiative Eifel. Zum ersten Mal haben sich nun alle Bürgermeister der Eifel von St. Vith bis nach Mayen und von Düren bis nach Bitburg getroffen und über die Erfolge und Perspektiven der Region gesprochen.

„Es geht um die Zukunft der Eifel“: An pathetischen Sätzen ließ es Karl-Heinz Lambertz, Ministerpräsident der Deutschsprachigen Gemeinschaft (DG) Ostbelgiens, nicht mangeln. Er hatte zur ersten Bürgermeisterkonferenz der Zukunftsinitiative Eifel nach St. Vith eingeladen – „eine Weltpremiere“. Denn noch nie zuvor hatten sich so viele, nämlich 63, Kommunalpolitiker der gesamten Eifel von St. Vith bis nach Mayen und von Düren bis nach Bitburg getroffen, um über die Zukunftsinitiative (ZI) Eifel, deren Entwicklung, Ergebnisse und auch die Zukunft zu sprechen.

Deutlich wurde in St. Vith vor allem: Es ist über alle Grenzen die große Bereitschaft vorhanden, die Eifel als Ganzes zu verstehen und gemeinsam zu agieren. „Entscheidend für den Erfolg sind einfach die persönlichen Kontakte“, sagt Aloysius Söhngen, Bürgermeister der Verbandsgemeinde Prüm. „Aus dem Austausch entstehen Ideen, die manchmal große Früchte tragen.“

In verschiedenen Bereichen sind so spürbare Erfolge erzielt worden. Etwa bei der gemeinsamen Vermarktung der Region über die Eifel-Tourismus-GmbH. Dort ist das Ziel, die Eifel langfristig zur Naturerlebnisregion Nummer eins in Europa aufzubauen, berichtete Iris Poth von der Stabsstelle Struktur- und Wirtschaftsförderung des Kreises Euskirchen. Eine andere Erfolgsgeschichte ist der Aufbau der Regionalmarke Eifel, unter deren Zeichen eine breite Palette von Produkten vermarktet wird, vom Eifel-Blockhaus bis zum Eifel-Schnaps.

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