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Bürgermeisterinnen großzügig: Amnestie für die Schilderklauer

Bürgermeisterinnen großzügig: Amnestie für die Schilderklauer

Nach dem Raub der Prümer und Neuerburger Stadtschilder (TV von Dienstag) machen sich die beiden Bürgermeisterinnenn an die Planung der Rückgabe. Und geben sich milde gegenüber den Spaßvögeln, die dahinterstecken.

Prüm/Neuerburg/Merlscheid. Das Rätseln geht weiter: Noch ist nicht bekannt, wer in den vergangenen Tagen die Stadtschilder von Prüm und Neuerburg stibitzt und in der jeweils anderen Stadt aufgestellt hat (TV von Dienstag). Aber die beiden Stadtbürgermeisterinnen Anna Kling (Neuerburg) und Mathilde Weinandy (Prüm) zeigen sich milde gegenüber den Frevlern: Wenn am Montag, 31. März, 14.30 Uhr, der feierliche Schildertausch im Dorfgemeinschaftshaus von Merlscheid über die Bühne geht, seien die Spaßvögel herzlich dazu eingeladen, sagt Anna Kling: "Ich würde ihnen vonseiten der Stadt auch Straffreiheit für ihre Tat zusichern. Mich würde ja schon interessieren, wer das war." Auch Mathilde Weinandy ist für eine Amnestie - "eine volle", bestätigt sie und lacht.
Das Neuerburger Schild sei inzwischen in Gewahrsam genommen und an geheimem Ort untergebracht - "damit es nicht noch mal geklaut wird".
Dem Prümer Schild wiederum soll es in Neuerburg ebenfalls gutgehen: "Um dem unerwarteten Gast die Zeit zu vertreiben, werden wir in den nächsten Tagen das ein oder andere unternehmen. Soll ja später keiner behaupten können, das Schild sei hier schlecht behandelt worden", sagt Anna Kling. fpl